Nominierungen Deutscher Dokumentarfilmpreis 2019

SWR Doku Festival: 26. - 29. Juni

SWR Doku-Festival 2019
SWR Doku-Festival 2019 | SWR

Die Jury des Deutschen Dokumentarfilmpreises hat gestern, 6. Mai 2019, in Stuttgart getagt. Aus 138 Einsendungen kamen zwölf Produktionen in die engere Auswahl für den Hauptpreis, fünf Filme wurden zusätzlich von einer Fachjury für den Preis der Opus GmbH vorgeschlagen. Der Deutsche Dokumentarfilmpreis wird am 28. Juni in Stuttgart verliehen. Das SWR Doku Festival findet vom 26. bis 29. Juni 2019 in Stuttgart statt.

 

Fünf Preise mit 37.000 Euro Preisgeld

Zusammen mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg vergibt der SWR seit 2003 den Deutschen Dokumentarfilmpreis, seit 2017 jährlich. Der Hauptpreis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird von SWR und MFG gestiftet. Zum zweiten Mal gibt es einen weiteren Preis in Höhe von 5.000 Euro für einen dokumentarischen Film aus dem Bereich Musik, der von der Opus GmbH gestiftet wird. Über diesen Preis befindet eine eigene Fachjury. Einen Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro vergibt das Haus des Dokumentarfilms. Die Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur vergibt einen mit 5.000 Euro dotierten Preis für einen Film über Künstlerinnen und Künstler oder die Entstehung von Kunst. Über diese Preise entscheidet eine Jury aus sieben Repräsentantinnen und Repräsentanten aus den Bereichen des Film- und Kunstschaffens. Auch die Stuttgarter Zeitung engagiert sich wieder und vergibt den „Preis der Leserjury der Stuttgarter Zeitung“; er ist mit 4.000 Euro dotiert.

Die MFG-geförderten Filme „Sunset over Hollywood" von Uli Gaulke und „Was kostet die Welt" von Bettina Borgfeld wurden von der Jury für den Hauptpreis, den Preis der Norbert Daldrop Förderung und den Förderpreis nominiert. Fuck Fame" von Lilian Franck und Robert Cibis wurden von der Musikjury nominiert.

 

Jury Deutscher Dokumentarfilmpreis 2019

Die Hauptjury besteht in diesem Jahr aus dem Filmemachern Andres Veiel, er war zuletzt mit seinem Film „Beuys“ 2017 auf dem Festival. Die Produzentin und Regisseurin Irene von Alberti ist vielen in Stuttgart noch durch die Filmgalerie 451 bekannt. Die Schriftstellerin und Journalistin Petra Reski beschäftigt sich seit vielen Jahren vor allem mit der Mafia. Die Regisseurin Rosa Hannah Ziegler war im letzten Jahr mit ihrem Film „Familienleben“ nominiert. Ihr Kollege, der mehrfache Grimme-Preisträger Andreas Christoph Schmidt, hat sich mit seinen eindringlichen Geschichts- und Kulturdokumentationen einen Namen gemacht. Ansgar Frerich ist Produzent des Films „Of Fathers and Sons – Kinder des Kalifats“. Dieser Film gewann 2018 den Deutschen Dokumentarfilmpreis und wurde in diesem Jahr für den Oscar als bester Dokumentarfilm nominiert. Sigrid Klausmann-Sittler hat mit dem Dokumentarfilm „Nicht ohne uns“ und der Filmserie „199 kleine Helden“ Kindern aus aller Welt eine Stimme gegeben.

 

Bereits zum dritten Mal geht in Stuttgart zwischen Metropol-Kino, Haus der Katholischen Kirche und der Königsstraße wieder alles rund um das Dokumentarische. Das SWR Doku Festival  2019 versucht mit einem hochwertigen Angebot im SWR Doku Kino, in der Doku Lounge und der SWR Doku Straße, das Doku-Genre in seiner großen Vielfalt einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Quelle: SWR 

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