MFG @ Filmfest Hamburg

26. September - 05. Oktober 2019

Still aus "Body of Truth" von Evelyn Schels
Still aus "Body of Truth" von Evelyn Schels | Bild: Börres Weiffenbach

Mit seinen rund 140 nationalen und internationalen Filmen lädt das Hamburger Filmfest vom 26. September bis zum 5. Oktober in die Kinos Abaton, CinemaxX Dammtor, Metropolis, Passage und Studio-Kino ein. Die über 40.000 zu erwartenden Kinofans können sich bei einem Programm aus anspruchsvollen Arthouse-Filmen und innovativen Mainstreamproduktionen auf einen umfassenden Einblick in die Welt der Filmkünste freuen. Mit dem MICHEL Kinder und Jugend Filmfest ist zudem für ein vielseitiges Film- und Veranstaltungsprogramm für die jüngsten Filmfreunde gesorgt. Unter Filmschaffenden wird das Filmfest gerne zur Förderung des kulturellen Austauschs und Dialogs genutzt und dient gemeinhin als beliebter Treffpunkt der Filmbranche. Nicht zuletzt deswegen kommen Filmschaffende aus über 50 Ländern gerne persönlich zu den Weltaufführungen, Europapremieren oder deutschen Erstaufführungen ihrer Spiel- und Dokumentarfilme. Geleitet wird das Filmfest bereits seit 2003 von Albert Wiederspiel.

 

Vier MFG-geförderte Filme in den Wettbewerben

„Die Geburt des Leoparden“ | 01. Oktober | 19:00 Uhr | Hapag-Lloyd Zentrale

Wie aus einer großen Liebe ein Meisterwerk der Weltliteratur wurde: die faszinierende Entstehungsgeschichte des Romans »Der Leopard«. Als Giuseppe Tomasi di Lampedusa 1957 starb, war er mittellos. Doch als ein Jahr nach seinem Tod sein einziger Roman »Der Leopard« erschien, war es auf Anhieb ein Welterfolg. Die gleichnamige Verfilmung von Luchino Visconti gewann 1963 die Goldene Palme in Cannes. Weithin unbekannt ist die Entstehungsgeschichte des Werkes. Sie erzählt von der Beziehung zwischen dem Schriftsteller und seiner deutschbaltischen Ehefrau, die vor dem Hintergrund der großen Umwälzungen Europas fast alles verloren und denen es dennoch gelang, sich selbst neu zu erfinden.

„7500“ | 27. September | 21:30 Uhr | CinemaxX 8 und 02. Oktober | 17:00 Uhr | Abaton GR

Der Emergency Code für eine Flugzeugentführung lautet 7500: Ein hochspannender, intensiver Thriller aus dem Cockpit erzählt. Ein Flug von Berlin nach Paris. Alltägliche Arbeiten im Cockpit eines Airbus A319. Co-Pilot Tobias Ellis (Joseph Gordon-Levitt) bereitet routiniert den Abflug der Maschine vor. Der Start verläuft wie immer reibungslos. Doch dann hört man Geschrei in der Kabine. Eine Gruppe junger Männer, unter ihnen der 18-jährige Vedat (Omid Memar), versuchen ins Cockpit einzudringen. Es beginnt ein Kampf zwischen Besatzung und Angreifern, eine Zerreißprobe zwischen dem Wunsch, einzelne Leben zu retten und noch größeren Schaden abzuwenden. Die Cockpittür wird zum Kampfgebiet – und Tobias gerät in die Position, über Leben und Tod entscheiden zu müssen.

„Body of Truth“ | 28. September | 18:45 Uhr | Passage 1

DOKUMENTARFILM Stark, radikal und provokativ: Der Film begleitet vier Künstlerinnen auf einer faszinierenden emotionalen Reise durch ihre Biographien. Ihre Lebensgeschichten sind geprägt von gesellschaftlichen Konflikten und persönlichen Erfahrungen mit Krieg, Gewalt und Unterdrückung – sie machen daraus politische Kunst: Die serbische Performance-Künstlerin Marina Abramović, die israelische Video- und Installationskünstlerin Sigalit Landau, die deutsche Foto-Künstlerin Katharina Sieverding und die iranische Foto- und Film-Künstlerin Shirin Neshat stammen aus unterschiedlichen Kulturen und sind verbunden durch eine radikale Kompromisslosigkeit. Ihr Ausdrucksmittel ist das Persönlichste, was sie haben: ihr eigener Körper.

„Cunningham“ | 03. Oktober| 16:00 Uhr | Passage 1

DOKUMENTARFILM Ein Wiedersehen mit den ikonischen Werken des legendären amerikanischen Choreografen Merce Cunningham – als dreidimensionales Kinoerlebnis! Die Choreografien von Merce Cunningham waren Meilensteine der Tanzkunst voller Poesie und technischer Perfektion. Der Film spürt der Karriere des 2009 verstorbenen Ausnahmetalents nach – von seinen frühen Jahren als bettelarmer Tänzer im New York der 1940er Jahre bis zu seinem Aufstieg zu einem der visionärsten Choreografen seiner Zeit – und zeigt sein künstlerisches Universum und das seiner kongenialen Partner Robert Rauschenberg und John Cage. Noch einmal lässt er die wichtigsten Arbeiten Cunninghams aufleben – zusammen mit den Tänzern der letzten Generation seines Ensembles.

 

Quelle: Filmfest Hamburg

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