Die Weichen für die Zukunft stellen

Vierte Amtszeit von Prof. Thomas Schadt als Geschäftsführer der Filmakademie Baden-Württemberg

Staatssekretärin Petra Olschowski gratuliert Prof. Thomas Schadt zu seiner vierten Amtszeit | Bild: Filmakademie BW

Staatssekretärin Petra Olschowski und Prof. Thomas Schadt haben in der Filmakademie Baden-Württemberg den Vertrag für eine vierte Amtszeit Schadts als Direktor und Geschäftsführer der Filmakademie Baden-Württemberg unterzeichnet. Die vierte Amtszeit des seit 2005 tätigen Direktors beginnt am 1. April 2020 und findet Ende März 2025 ihren Abschluss.  „Das mir entgegengebrachte Vertrauen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Filmakademie Baden-Württemberg sowie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst freut mich natürlich sehr“, erklärte der erneut im Amt bestätigte Direktor. „Damit verbunden sehe ich einen richtungsweisenden Auftrag für die Zukunft.“

Stärkung des Animationsinstituts

Prof. Thomas Schadt skizzierte die Ziele für die kommende Amtsperiode wie folgt: „Die Filmakademie wird sich in den nächsten Jahren spannenden Themen widmen, wobei das Hauptaugenmerk auf einer konsequenten Internationalisierung, einer größeren Gewichtung des Intellectual Property (Geistiges Eigentum, Stoffentwicklung) und einer Stärkung des Animationsinstituts liegen wird. Zudem setzen wir uns zusammen mit dem Animationsinstitut, aber auch der Akademie für Darstellende Kunst (ADK) hier in Ludwigsburg intensiv mit Themen auseinander wie einer formatoffenen Entwicklung, interdisziplinären Projekten, Gendergerechtigkeit, Diversität sowie ökologischer Nachhaltigkeit (z.B. Green Shooting und Green Office). Mein Bestreben wird sein, unter Einbeziehung dieser Themen die Filmakademie Baden-Württemberg auch weiterhin in der Spitzengruppe der internationalen Filmhochschulen zu halten.“   

Staatssekretärin Petra Olschowski, Vorsitzende des Aufsichtsrats der Filmakademie: „Unter der langjährigen Leitung von Thomas Schadt hat sich die Filmakademie herausragend entwickelt. Sie ist heute mehr denn je ein Aushängeschild für Baden-Württemberg als Animations-, Film- und Hochschulstandort. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit Thomas Schadt. Unser gemeinsames Ziel ist, dass die Filmakademie ihren internationalen Spitzenplatz behauptet und weiter ausbaut“. Durch seine langjährige Zugehörigkeit ist Thomas Schadt bestens mit dem Ausbildungssystem und den internen Abläufen der Filmakademie Baden-Württemberg vertraut: Seit 1995 unterrichtete er als Dozent im Studienschwerpunkt Dokumentarfilm und wurde 2000 zum Professor ernannt. 2005 wurde Thomas Schadt zum künstlerischen Direktor und 2007 zum alleinigen Geschäftsführer der Filmakademie berufen.

Zahlreiche Auszeichnungen 

Prof. Thomas Schadt, 1957 in Nürnberg geboren, absolvierte zunächst eine Ausbildung als Fotograf, ehe er an der Film- und Fernsehakademie DFFB in Berlin studierte. Seitdem arbeitet er als Dokumentarist, Regisseur, Produzent und Kameramann. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Das Gefühl des Augenblicks“ (1989), „Der Autobahnkrieg“ (1993), „Wall Street“ (1997), „Der Kandidat“ (1998), „Berlin: Sinfonie einer Großstadt“ (2002), „Amok in der Schule“ (2004), „Der Mann aus der Pfalz“ (2009), „Der Rücktritt“ (2014) oder „ Fußball – ein Leben: Franz Beckenbauer“ (2015). Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Grimme-Preis und den Deutschen Fernsehpreis. Seit 2013 ist er Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Zuletzt drehte er unter dem Titel „Das Kino ist tot, es lebe das Kino“ einen Dokumentarfilm über die internationalen Filmfestspiele in Berlin. Der Film wird im Februar 2020 anlässlich der 70. Berlinale auf ARTE ausgestrahlt.

Die 1991 gegründete Filmakademie Baden-Württemberg zählt heute zu den international führenden Ausbildungsstätten für Film und Medien und ist mit rund 500 Studierenden eine der zahlenmäßig größten deutschen Filmhochschulen. Auf einem einzigartigen Campus in Ludwigsburg mit der Filmakademie, ihrem Animationsinstitut, dem Postgraduierten-Programm Atelier Ludwigsburg-Paris sowie der benachbarten Akademie für Darstellende Kunst erhalten die Studierenden eine breite interdisziplinäre und transmediale Vernetzung. Zur Lehrphilosophie gehören ein starker Praxisbezug durch über 300 Fachleute aus der Film- und Medienbranche, das Arbeiten in gemischten Teams vom ersten Semester an sowie enge Kontakte in den Markt mit etlichen Fernsehsendern, Streaming-Diensten und der regionalen Filmförderung.  Wachsende Bedeutung kommt einer internationalen Ausrichtung zu, etwa durch Austausch-programme mit renommierten Partnerhochschulen auf fünf Kontinenten. Für ausländische Gaststudierende wurde zudem ein spezielles Lehrprogramm mit englisch-sprachigen Unterrichtsmodulen entwickelt.

Quelle: Filmakademie Baden-Württemberg 

Mehr Infos: 

Filmakademie Baden-Württemberg
 

Bitte weitersagen. Teilen Sie diesen Beitrag.