Kinos kritisieren Benachteiligung bei der Wiedereröffnung

Interview mit Christine Berg (HDF Kino) und Johannes Klingsporn (VdF) auf medienpolitik.net

Das Forum medienpolitik.net hat mit mit Christine Berg, Vorstandsvorsitzende des Hauptverbandes Deutscher Filmtheater (HDF KINO) und Johannes Klingsporn, Geschäftsführer des Verbandes der Filmverleiher (VdF) ein Interview zur aktuellen Situation der Kinos geführt.

Zum Hintergrund

In einem Brief hat sich die Allianz aller Kino- und Verleihverbände an die Kanzlerin, den Chef des Kanzleramtes sowie sämtliche Ministerpräsidenten gewandt, um auf die für die Kinos notwendigen Rahmenbedingungen bei einer kommenden Wiedereröffnung hinzuweisen. Die Verbände AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater, AG Verleih – Verband unabhängiger Verleiher, der Bundesverband kommunale Filmarbeit, der HDF KINO sowie der Verband der Filmverleiher betonen die Notwendigkeit einer baldigen, konkreten Öffnungsperspektive, um die enormen Schäden nicht noch weiter anwachsen zu lassen.

Kulturorte wie Kinos dürften in der Wiedereröffnungsplanung zeitlich nicht benachteiligt werden, heißt es in dem Schreiben. Angesichts der Tatsache, dass Kulturstätten wie auch die Kinos mit fest installierten Sitzplätzen und Lüftungsanlagen sowie bewährten Hygienekonzepten und einer funktionierenden Kontaktverfolgung als vergleichsweise besonders sicher gelten, wäre es kaum begreiflich und auch rechtlich äußerst fragwürdig, wenn Handel und Gastronomie vor den Kulturorten öffnen dürften. Sofern sich die positive Entwicklung des Infektionsgeschehens fortsetze und die Pandemie auch mit Mutationen beherrschbar bleibe, plädieren die Kinos für einen Wiedereröffnungstermin zu Ostern.

Quelle: medienpolitik.net

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