DOK Premiere: „Dear Future Children"

Das Haus des Dokumentarfilms präsentiert den MFG-geförderten Film von Franz Böhm im Oktober in Stuttgart und Ludwigsburg.

Das Filmstill aus „Dear Future Children“ zeigt eine Aktivistin mit verdecktem Gesicht.
Filmstill aus dem MFG-geförderten Dokumentarfilm „Dear Future Children“ von Franz Böhm. | Bild: Nightrunner Productions/Schubert Film
„Dear Future Children“
„Dear Future Children“ | Bild: Nightrunner Productions / Schubert Film

Im Oktober wird der Dokumentarfilm „Dear Future Children“ von Franz Böhm in Stuttgart und Ludwigsburg uraufgeführt.

Der Film ist eine Koproduktion von Schubert Film, Nightrunner Productions, Lowkey Films und Übergrafisch und wurde von der MFG Filmförderung BW, Jugendstiftung Baden-Württemberg und Gerlinger Bürgerstiftung unterstützt. Der Film hat bereits mehrere Preise gewonnen.

 

Die Termine in der Übersicht

  • Di. 05. Oktober 2021, 20:30 Uhr Atelier am Bollwerk, Stuttgart

Filmgespräch mit Regisseur Franz Böhm und Produzent Johannes Schubert mit Goggo Gensch (Haus des Dokumentarfilms); Online-Kartenkauf hier.

  • Mi. 06. September, 19.30 Uhr Caligari Kino, Ludwigsburg

Filmgespräch mit Regisseur Franz Böhm und Kay Hoffmann (Haus des Dokumentarfilms); Online-Kartenkauf hier.

Hinweis: Wegen der Pandemie ist nur eine begrenzte Platzzahl möglich und die Zuschauer*innen müssen die aktuellen geltende Hygiene-Regeln beachten. Der Online-Kartenkauf ist notwendig.

 

Zum Film

In dem Dokumentarfilm geht es um drei junge Aktivistinnen auf drei Kontinenten. In Chile kämpft Rayen für Menschenrechte und Demokratie. Das ist auch das Ziel von Pepper in Hongkong. In beiden Ländern werden die Proteste der Zivilgesellschaft von den Regierungen brutal niedergeschlagen mit Tränengas, Gummigeschossen und willkürlichen Verhaftungen. In Uganda setzt sich Hilda für den Umweltschutz ein. Allen dreien ist bewusst, dass man sich engagieren muss, wenn man eine Zukunft haben will. Gegen alle Widerstände kämpfen sie für eine bessere Welt.                   

Der Film bietet höchst persönliche Eindrücke in den Alltag der drei Protagonistinnen und begleitet sie bei starken und schwierigen Momenten: in den Minuten vor einer großen Rede genauso wie an der gefährlichen Frontlinie. Dabei werden auch die Hürden offenbar. Und dennoch: Millionen Menschen begehren auf und eine gesamte Generation stellt sich den Gegnern ihrer Zukunft entgegen.

Gleichzeitig etabliert sich der Aktivismus auch als Antagonist im Film. Das Engagement für den Protest fordert seine Opfer, wenn der Rückzug nach einer Niederlage zur schieren Unmöglichkeit wird. 

Der Film wurde auf Filmfestivals schon mehrfach ausgezeichnet. So gewann er u.a. den Publikumspreis bei Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken und beim Ludwigsburger NaturVision Filmfestival den Umdenken- und den Musik-Preis.

 

Regisseur Franz Böhm über seinen Film: „Unser Alter hat eher Türen geöffnet als geschlossen“

Dass das junge Filmteam tatsächlich auch so nah an die Protagonistinnen herangehen konnte, war für den Stuttgarter Filmemacher Franz Böhm eine sehr besondere Erfahrung. „Die Aktivistinnen haben es begrüßt, dass ein junges Team – mit ebenso begrenzten Mitteln – einen Film über junge Menschen macht. Wir sprechen die gleiche Sprache, wir haben die gleichen Probleme, können sie vielleicht ein bisschen besser verstehen und nehmen uns auch genug Zeit.“ Zusammen mit seinem Team ist er zu den Aktivistinnen gereist, hat sie unter anderem bei Demonstrationen begleitet.Während abendlichen Kneipengesprächen konnte er so sein Vorhaben in aller Ehrlichkeit kommunizieren und ein besonderes Vertrauensverhältnis aufbauen.

Quelle: Haus des Dokumentarfilms | Text: Goggo Gensch

 

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