14 MFG-geförderte Projekte auf der Filmschau BW

Das Filmfestival in der Stuttgarter Innenstadt findet vom 3. bis 7. Dezember 2025 statt.

Kinolegende Stefan Paul (2025). | © Andreas Rau, Hofer Filmtage
| Stuttgart

Die Landesfilmschau Baden-Württemberg findet in diesem Jahr zum 31. Mal statt. Von Mittwoch, 3. bis Sonntag, 7. Dezember werden in den Innenstadtkinos 130 aktuelle Filmproduktionen mit einem Bezug zu Baden-Württemberg gezeigt. Darunter auch 14 Beiträge, die von der MFG gefördert wurden.

Im Wettbewerb um den baden-württembergischen Filmpreis werden die besten Produktionen von fünf dreiköpfigen Fachjurys in den Kategorien Bester Spielfilm, Beste Dokumentation, Bester Kurzfilm, Bester Animationsfilm und Bester Werbefilm ausgezeichnet. Preise im Gesamtwert von bis zu 10.000 Euro werden verliehen. Zum Finale der Filmschau BW werden am Sonntag im Alten Schloss in Stuttgart die baden-württembergischen Filmpreise, der Ehrenfilmpreis sowie die Jugendfilmpreise überreicht.

Die MFG-geförderten Produktionen im Detail

Die MFG-geförderten Spielfilme “Babystar”, “Cyberpunk Romance”, "Holy Meat" und “Stiller” sind nominiert für den Besten Spielfilm. Die dreiköpfige Jury besteht aus Alina Yklymova (Autorin und Regisseurin), Hanna Seidel (Regisseurin) und Hannes Höhn (Produzent). 

Als MFG-unterstützte Animationsfilme sind im Programm zu sehen: "The Light of Aisha", der Kurzfilm “Drei Kapitäne”, und die ZDF-Kinderserie “Lenas Hof: Volles Nest”.

Im Bereich digitale Special Effects / VFX sind als MFG-geförderte Beiträge zu sehen: “Woodwalkers”, “The Penguin” (1 Episode, die beteiligten VFX-Produktionsfirmen PIXOMONDO und Accenture Song Germany wurden jeweils mit einem EMMY der amerikanischen TV-Akademie für die herausragenden digitalen Effekte prämiert), “Dune: Prophecy” (1 Episode, hierfür waren die beiden Firmen für einen EMMY nominiert).

Auch im Dokumentarfilm-Bereich laufen vier starke Produktionen: “Born to Fake” über die Geschichte eines beispiellosen Medienskandals, "Kinoleben" über das Tübinger Arsenalkino und das Leben von Ehrenfilmpreisträger Stefan Paul, "Moria Six" und “YUMI - The Whole World” über die fesselnde Geschichte von drei Jura-Studenten, Solomon Yeo, Vishal Prasad und Romabeth Siri, die sich als Teil einer Bewegung von einer kleinen Universität im Südpazifik aus aufmachen, um den Klimawandel zu bekämpfen und ihre Heimatinseln vor dem Ertrinken zu retten. 

Ehrenfilmpreis für Stefan Paul

Seit 2011 wird der Baden-Württembergische Ehrenfilmpreis an verdiente Persönlichkeiten verliehen. In 2025 geht der Ehrenfilmpreis an Stefan Paul, legendärer Kinobetreiber, Filmverleiher und Regisseur. Der renommierte Stuttgarter Dokumentarfilmer Goggo Gensch porträtiert ihn in seinem neuen Dokumentarfilm “Kinoleben”, Eröffnungsfilm der Filmschau 2025. 

Die Veranstalter betonen: Stefan Pauls Lebenswerk steht für die Verbindung von Kunst und Engagement und zeigt, Kino war nie nur Unterhaltung, es war und bleibt eine Einladung zum Denken, Grenzen überschreiten und Diskutieren. Für den regional und international bestens vernetzten Cineasten blieben Tübingen, die Region Stuttgart und der Südwesten stets sein Lebensmittelpunkt. Sein Wirken strahlt weit über die Landesgrenzen aus und machte ihn zu einem wichtigen Player in der globalen Arthaus-Branche.

1974 gründete Stefan Paul das Kino Arsenal, als erstes Programmkino Baden-Württembergs, und machte den Ort zu einer Keimzelle der alternativen Filmkultur. Kurz darauf gründete er den Arsenal Filmverleih. Als Verleiher vermittelt er zwischen Kunst und Publikum und brachte ettliche internationalen Regisseur*innen auf die Leinwand. Für sein Lebenswerk wurde er mehrfach ausgezeichnet, zuletzt bei den Internationalen Hofer Filmtagen und mit der Hölderlin-Plakette der Stadt Tübingen.

Quelle: Filmschau BW
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