Über 700 Gäste, darunter Filmprominenz wie Natalia Wörner, Louise Peter, Bayan Layla, Sylvaine Faligant, Michael Baral, Anne Ratte-Polle, Susanne Wolff, Marc-Uwe Kling, Purnima Grätz, Andrea Guo, Emma Bading, Helge Mark, Viet Pham, Wanja Mues feierten beim MFG-Empfang in der Landesvertretung Baden-Württemberg. Der von der MFG gestiftete Thomas Strittmatter Preis ist mit 20.000 Euro einer der höchstdotierten Preise für ein Drehbuch.
Die Drehbuchautoren Duc-Thi Bui und Philipp Lutz sind Preisträger des von der MFG Filmförderung gestifteten und mit 20.000 Euro dotierten Thomas Strittmatter Preises 2026 für ihr Drehbuch zum Drama mit dem Titel „Malibu“ Das Drama erzählt von den 17-jährigen Jonas und David, die sich während ihrer Krebserkrankung auf der Onkologie kennenlernen und eine enge Freundschaft entwickeln, in der schließlich Nähe und Liebe aufkeimt.
Autor Duc-Thi Bui, in Vietnam geboren und in Stuttgart aufgewachsen, hat sich mit mehrfach ausgezeichneten Drehbüchern als starke Stimme des deutschen Nachwuchsfilms etabliert. Co-Autor Philipp Lutz, Jurist und Absolvent der ifs Köln, arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich als Produzent, Autor und Regisseur für Kino sowie öffentlich-rechtliche Sender.
Die dreiköpfige Fachjury, bestehend aus der Regisseurin und Drehbuchautorin Laila Stieler, der Regisseurin und Autorin Güzin Kar und der Medienforscherin Anna Kokenge würdigte alle drei nominierten Drehbücher mit Laudationen. Zum Gewinner-Drehbuch „Malibu“ sagte die Juryvorsitzende Laila Stieler: „Eindrücklich erfahren wir, wie besonders, wie anders die Wahrnehmung der zwei todkranken Jungen ist. Sie haben ihre eigene Welt. Es gibt ein Drinnen und Draußen. Dafür schaffen die Autoren imaginäre Räume und weben diese so in die Handlung ein, dass sie die jugendliche Unbefangenheit der Protagonisten widerspiegeln und der Erzählung Leichtigkeit und Magie verleihen. Die eigentliche Klasse dieses Werkes aber ist die Haltung der Autoren gegenüber ihren Charakteren. Sie macht ‚Malibu‘ zu einem herausragenden Drehbuch.“
Überreicht wurde der Thomas Strittmatter Preis vom Staatssekretär des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Arne Braun, und MFG-Geschäftsführer Carl Bergengruen im Rahmen eines festlichen Empfangs während der 76. Berlinale in der Landesvertretung Baden-Württembergs. Die Schauspielerin Anne Ratte-Polle, verbunden mit der MFG durch ihre Rolle in den Produktionen „Matröshki“ und „Nukki“, las zwei Szenen aus dem Drehbuch von „Malibu“ und sorgte bei den Prämierten damit für eine freudige Überraschung.
Die weiteren Nominierten des Strittmatter Preises 2026, Stephanie Fies und Romina Küper erhalten für ihre Drehbücher „Running High“ bzw. „Hyperbaby“ jeweils 2.500 Euro.
Der Kunststaatssekretär Baden-Württembergs, Arne Braun, erklärt: „Im Film gilt: Nur die gute Geschichte zählt, deshalb ist das Drehbuch immer entscheidend für die Qualität. Nur folgerichtig, dass wir die besten Drehbücher auszeichnen, denn damit unterstützen wir die Autorinnen und Autoren auf dem Weg zum filmischen Werk. Nach dem sagenhaften Erfolg von „In die Sonne schauen“, dessen Drehbuchvorlage von Mascha Schilinski und Louise Peter im Jahr 2023 mit dem Strittmatter Preis ausgezeichnet wurde, freue ich mich auf den Weg, den das diesjährige Gewinner-Drehbuch nimmt. Ich gratuliere Duc-Thi Bui und Philipp Lutz, die die Jury mit einem kraftvollen, originellen Stoff und großer filmischer Vision überzeugt haben, der dann bald auf der großen Leinwand zu sehen sein wird.“
MFG-Geschäftsführer Carl Bergengruen gratuliert den beiden Drehbuchautoren: „Herzlichen Glückwunsch den beiden Preisträgern, deren Drehbuch aus über 60 Einreichungen ausgewählt wurde. Der Thomas Strittmatter Preis ist ein idealer Wegbereiter für gute Stoffe. Fast alle Gewinner wurden später erfolgreich verfilmt und das wünschen wir auch „Malibu“ von Herzen!“
Knut Elstermann vom rbb führte ebenso kenntnisreich wie schwungvoll durch eine Preisverleihung, bei der eine Reihe von aktuellen, MFG-geförderten Produktionen vorgestellt wurden: „Allegro Pastell“, „Vier minus drei“, „House of Yang“, „The Penguin“, „Das NEINhorn“, „Keep Her Quiet“, „Monster Mia“, „Denn dieses Leben lebst nur Du“, „Night & Day“ und „Missing Link“.
Nach der Preisverleihung feierten über 700 eingeladene Gäste in den Räumen der Landesvertretung Baden-Württembergs bis in den späten Abend, darunter Filmprominenz wie Natalia Wörner, Louise Peter, Bayan Layla, Sylvaine Falgant, Michael Baral, Anne Ratte-Polle, Susanne Wolff, Marc-Uwe Kling, Purnima Grätz, Andrea Guo, Emma Bading, Helge Mark, Viet Pham, Wanja Mues, Uwe Schott, Alfred Holighaus, Jochen Laube, Heiko Burkhardsmaier, Carsten Schuffert, Tobias Walker, Jonas Katzenstein, Alice Brauner, Douglas Wolfsperger und viele andere feierten beim MFG-Empfang in der Landesvertretung Baden-Württemberg.








