68 Kinos aus Baden-Württemberg mit der Prämie „Liebling Kino 2025“ ausgezeichnet

Mit der neuen Kinoprogrammprämie „Liebling Kino 2025“ werden bundesweit 464 Kinos für herausragende Programmarbeit und kulturelles Engagement ausgezeichnet. Besonders stark vertreten ist Baden-Württemberg.

Leerer Kinosaal, mehrere rote Kinosessel, im Hintergrund eine Person unscharf
Kinosaal vor der Vorstellung | © MFG/Uwe Rosentreter

Mit der bundesweiten Kinoprogrammprämie „Liebling Kino 2025“ werden insgesamt 464 Kinos für ihre herausragende Programmarbeit und ihr kulturelles Engagement ausgezeichnet. Die mit insgesamt sieben Millionen Euro dotierte Prämie würdigt Filmtheater, die mit kuratierten Angeboten und kontinuierlicher Arbeit die Kinolandschaft vor Ort prägen. 

Stark vertreten ist Baden-Württemberg: 68 prämierte Kinos kommen aus dem Land. Das unterstreicht die Bedeutung der hiesigen Kinos als kulturelle Orte, die Filmvermittlung, Austausch und besondere Kinoerlebnisse ermöglichen. 

Die Auszeichnung ist zudem erfreulich, weil 46 der prämierten Häuser bereits im Rahmen der MFG Kinopreise ausgezeichnet wurden. Dazu zählen unter anderem die Schauburg Karlsruhe, die mit 73.745,80 Euro eine der höchsten Prämien im Land erhält, sowie die Freiburger Kinos Harmonie, Friedrichsbau Lichtspiele und Kandelhof Lichtspiele, betrieben von den Kinopreis-Spitzenpreisträgern Michael Isele und Ludwig Ammann.

Kinos als kulturelle Anker vor Ort

Die Auszeichnungen machen sichtbar, welchen Beitrag Kinos für das kulturelle Leben leisten. Mit sorgfältig kuratierten Programmen, besonderem Engagement und großer Kontinuität schaffen sie Räume für Begegnung und gesellschaftlichen Austausch. Filmkultur bleibt lebendig, getragen von Kinos, die weit über das reine Filmzeigen hinauswirken.

“Liebling Kino”

Die Kinoprogrammprämie wird einmal jährlich vergeben, das neue Programm „Liebling Kino“ wurde im letzten Jahr gestartet. Die Prämien können von den ausgezeichneten Kinos für den laufenden Kinobetrieb, insbesondere für die Weiterentwicklung ihrer kulturellen Programmarbeit, aber auch für investive Maßnahmen eingesetzt werden. Die Prämierung erfolgt auf Grundlage eines referenzbasierten Punktesystems. Bewertet wird insbesondere, in welchem Umfang deutsche und europäische Produktionen sowie Filme mit künstlerisch-kreativer Qualität im Jahresprogramm vertreten sind.

Quelle: Filmförderungsanstalt FFA
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