In den Hauptrollen sind Florian Geißelmann, Anton Petzold und Mathilda Smidt zu sehen. Jannis Lenz, Autor und Regisseur, lebt und arbeitet im Remstal und ist damit ein echtes Talent aus Baden-Württemberg. Gemeinsam mit Alexander Dirninger hat er das Drehbuch verfasst. Dirninger verantwortet zudem die Kamera.
Die öffentliche Vorführung findet im Rahmen des Programms Cinema 2026 (Public) am 6. September 2026 um 16:45 Uhr in der Sala Darsena statt.
Der Film entstand unter dem Arbeitstitel „FREAKS“.
Zum Film
Nachdem ein virales Video auftaucht, in dem ein Schüler seine Mitschüler bedroht, gerät der Schulalltag zunehmend außer Kontrolle. Gewalt eskaliert, während der Druck von Lehrkräften und Eltern auf die Jugendlichen wächst. Drei Außenseiter ziehen sich in einen nahegelegenen Wald zurück. Was zunächst als Spiel beginnt, entwickelt sich zu einem Ritual, in dem Schmerz zur Flucht aus dem Alltag wird. Doch alte Verletzungen brechen auf und die Beziehungen zwischen den drei Jugendlichen verändern sich.
Statement des Regisseurs
„Wir leben in einer Zeit, in der junge Menschen ständig beobachtet, aber nur selten wirklich gesehen werden. Lange bevor sie dafür Worte finden, lernen sie, was von ihnen erwartet wird – was sie zeigen und was sie verbergen sollen.
Oase handelt von dem radikalen Bedürfnis, sich selbst jenseits dieser Zuschreibungen zu erfahren. Und von dem, was in den seltenen Momenten entsteht, in denen niemand zusieht: Zärtlichkeit, Grausamkeit und etwas, das dem wirklichen Gesehenwerden am nächsten kommt.“
Ausblick
„Oase“ startet im Februar 2027 im Verleih von mindjazz pictures in den deutschen Kinos. Den Weltvertrieb übernimmt Totem Films.
Wir freuen uns sehr für das gesamte Team von „Oase“ über die Einladung nach Venedig und die Weltpremiere im Orizzonti-Wettbewerb und wünschen allen Beteiligten eine erfolgreiche und inspirierende Festivalzeit.






