Kinostart "Die Fischerin vom Bodensee"

Ab 19. Juli wieder in den Kinos | Premiere der restaurierten Fassung am 17. Juli in Friedrichshafen

Das arme Fischermädchen Maria lebt mit ihrem Großvater am Bodensee. Seit vielen Generationen ernährt sich die Familie von der Fischerei. Doch der reiche Fischzüchter Bruckberger versucht sie zu verdrängen. Bruckbergers Sohn Hans ist heimlich in Maria verliebt und versucht ihr zu helfen. Doch Maria ist zu stolz, Almosen anzunehmen. Ihr Schicksal wendet sich erst, als sie durch Hans ihren reichen Vater findet – und schließlich auch die wahre Liebe.

 

Heimatfilme boten Halt


Unberührte und idyllische Landschaften, wie Almwiesen, Täler und Berghänge, aber auch die norddeutsche Heidelandschaft, dienten vielen Menschen nach dem Krieg als Projektions- und Imaginationsfläche. Urbanität, städtische Tristesse, Alltagssorgen wichen so dem scheinbar Einfachen, Unschuldigen und Ewigen. Alleine bis 1960 entstanden mehr als 300 Heimatfilme, oft nach ähnlichem Muster gestrickt. Heimatfilme boten Halt, nach dem sich viele Menschen nach den schweren Zerstörungen im Krieg sehnten. Auch soziale Folgen des Krieges wie verwaiste Familien, Werteverlust, Flucht und Vertreibung wurden mit idyllischen Gegenbildern aufgearbeitet, die den Zuschauern die kurze Reise in die heile Welt der Heimatfilme ermöglichte.

 

Dreharbeiten am Bodensee


Ein Teil der insgesamt 40 Drehtage fand am Bodensee statt. Gefilmt wurde an malerischen Schauplätzen in Meersburg, Friedrichshafen, Immenstaad und dem Pfahlbaumuseum Unteruldingen. Besondere Höhepunkte waren die Aufnahmen eines Maifestes und die Schlussszene von Oben auf das Ausflugsschiff Zähringer, für die ein Hubschrauber aus der Schweiz eingesetzt wurde.

Ab 19. Juli restaurierte Fassung im Kino // mehr

 

Quelle: www.diefischerinvombodensee-derfilm.de

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