71. Locarno Festival (1.-11.8.2018)

Zwei MFG-geförderte Filme im Programm

Maximilian (August Zirner) und seine Ex-Frau Loretta (Barbara Auer)
Still aus "Was uns nicht umbringt" von Sandra Nettelbeck | Bild: Sommerhaus Filmproduktion

 

Auf der rund 6.000 Besucher fassenden Piazza in Locarno wird am 3. August die Sommerhaus-Produktion „Was uns nicht umbringt“ zu sehen sein. Für die von Sandra Nettelbeck inszenierte Beziehungs-Komödie standen u.a. Barbara Auer, August Zirner, Bjarne Mädel, Jenny Schily, Christian Berkel und Mark Waschke vor der Kamera. Der Film wurde von der Ludwigsburger Sommerhaus Filmproduktion mit Cine Plus, den Ruhrsoundstudios und dem ZDF realisiert. Fördermittel erhielt die Produktion von der MFG Baden-Württemberg, der Filmförderung FFHSH, der Filmstiftung NRW und der BKM (Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien). Alamode bringt den Spielfilm ab 15. November 2018 in die deutschen Kinos.

Inhalt:
Maximilian (August Zirner) ist gefragter Psychotherapeut und geschiedener Vater. Er sorgt sich um seine jugendlichen Töchter, seine stürmische Ex-Frau Loretta (Barbara Auer) und den schwermütigen Hund, den er sich gerade angeschafft hat. Und selbstverständlich um seine Patienten: unter ihnen Bestattungsunternehmer Mark (Christian Berkel), der das Bestatten satt hat, und seine hypochondrische Schwester (Deborah Kaufmann), Koch Ben (Mark Waschke), der kaum spricht und nicht nach Hause gehen kann, Fritz (Oliver Broumis), der Pilot mit Höhenangst, und die zwanghafte Zoowärterin Sunny (Jenny Schily). Selbst Ex-Ehefrau Loretta will seinen therapeutischen Beistand.

Frau am Meer
Still aus "#Female Pleasure" | Bild: Indi Film

 

„#Female pleasure“ von Barbara Miller hat es in die Semaine de la Critique geschafft. Die Reihe präsentiert sieben ausgewählte, internationale Dokumentarfilme. Die Weltpremiere der deutsch-schweizerischen Koproduktion von der Stuttgarter Indi Film mit Mons Veneris Films steht am 5. August auf dem Programm.

Inhalt:
Die Dokumentation stellt fünf junge Frauen in den Mittelpunkt, die sich gegen die Verachtung des weiblichen Körpers und der weiblichen Sexualität in ihren Religionen und Kulturen zur Wehr setzen. Und dafür einen hohen Preis bezahlen. Sie werden öffentlich diffamiert und attackiert, von ihrem ehemaligen Umfeld als Ungläubige verstoßen und von Religionsführern und fanatischen Gläubigen sogar mit dem Tod bedroht.
Der Film gewährt einen intimen Einblick, was es in repressiven, körper- und lustfeindlichen Kulturen und Gesellschaften bedeutet, eine Frau zu sein. Und geht dabei auch der Frage nach, wie stark die sexuelle Selbstbestimmung der Frauen in der hypersexualisierten säkularen Welt wirklich ist, in der die fünf Protagonistinnen heute leben und wo sie um eine erfüllte Sexualität und eine gleichberechtigte Partnerschaft kämpfen.

 

www.locarnofestival.ch

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