Drehstart für "Der Weg nach Padulim"

Die Geschichte einer Trennung beim Debüt im Dritten

Das Team mit Unitleiter der MFG Filmförderung Robert Gehring (2.v.l.) | Bild: studio.tv.film

In Freiburg haben die Dreharbeiten zum „Der Weg nach Padulim“ (AT) begonnen, dem ersten Langfilm von Autorin und Regisseurin Annette Friedmann. Er wurde von der MFG Filmförderung in der Produktion gefördert. Roman Knižka und Annika Blendl spielen darin ein Paar, dessen Hilflosigkeit beim Auseinanderbrechen ihrer Beziehung in einem erbitterten Kampf um den Sohn (gespielt von Maximilian Sterk) mündet. „Der Weg nach Padulim“ entsteht als Koproduktion von Eikon Media Stuttgart, studio.tv.film und dem SWR, die nahezu komplett in Baden-Württemberg realsiert wird: Die Dreharbeiten in Freiburg und Umgebung dauern noch bis zum 11. September an.

Darum geht's:

Eine Trennungsgeschichte. Lisa zieht mit dem fünfjährigen Viktor zu ihren Eltern (Roman Knižka und Annika Blendl) und lässt ihren Mann Jiri verzweifelt zurück. Es entbrennt ein Kampf um das Kind, in den sich auch Lisas Eltern einmischen: Ihr Vater benutzt die Situation, um alte Rechnungen zu begleichen. Jiri wird in die Enge getrieben und entscheidet sich, mit Viktor zu fliehen, seinen eigenen Sohn zu entführen. Gibt es noch einen Weg zurück – zum Wohl des Kindes?

Sabine Wegner und Walter Kreye sind als Lisas Eltern zu sehen. In weiteren Rollen stehen Sebastian Mirow, Katharina Bach, Ralph Hönicke und Monika Ziouech vor der Kamera von Wedigo v. Schultzendorff. „Der Weg nach Padulim“ wird produziert von Milena Maitz, studio.tv.film, die Redaktion liegt bei Stefanie Groß. Gefördert wird der Film von der MFG Baden-Württemberg Filmförderung.

Drehbuchautorin Annette Friedmann ist erstmals bei einem Spielfilm auch für die Regie verantwortlich. Die Idee zum Drehbuch hatte sie schon im Jahr 2004, damals erlebte sie den Streit eines Paares um das gemeinsame Kind – der Vater habe die besten Absichten gehabt, es aus dem Konflikt herauszuhalten. Friedmann versucht, im Film beide Perspektiven gleichermaßen zu berücksichtigen: die des Vaters, der weiterhin für sein Kind da sein will, und die der Mutter, die aus beruflichen Gründen mit dem Kind wegziehen muss.

Durch die Produzenten und Hauptgeldgeber war klar, dass in Baden-Württemberg gedreht werden würde. Eine, die die Filmteams unterstützt, wo es nur geht, ist Kristina Müller von der zur Freiburger Wirtschaftsförderung FWTM gehörenden „Film Commission“ (früher: „Location Office“). Sie gibt Tipps für Drehorte, hilft bei Drehgenehmigungen, der Vermittlung von Unterkünften und der Suche nach Produktionsbüros. Mit Hilfe der Film Commission und Location Scout Matthias Erbacher wurden diverse geeignete Drehorte in und um Freiburg gefunden.

Weitere Informationen zu den Film Commissions: https://film.mfg.de/filmstandort-bw/

Weitere Informationen zum Film: http://x.swr.de/s/drehstartderwegnachpadulimannettefriedmann

Quelle: Pressemitteilung des SWR vom 13.8.2018, Badische Zeitung vom 23.8.2018 (Frank Zimmermann)

Bitte weitersagen. Teilen Sie diesen Beitrag.