Forschende und Kreative: Welten verbinden

Zum Abschluss des Karl-Steinbuch-Forschungsprogramms veranstaltet die MFG Stiftung im Herbst 2018 drei Diskussionsabende zur Zukunft der Kreativwirtschaft

Grafik Welten verbinden
Mit dem Karl-Steinbuch-Forschungsprogramm – benannt nach einem Informatiker der ersten Stunde – unterstützte die MFG Stiftung sieben Jahre lang innovative Forschungsarbeiten. | Bild: MFG Stiftung

Wissenschaft muss nicht im Elfenbeinturm passieren – mit diesem Leitgedanken hat sich die MFG Stiftung den angewandten Wissenschaften verschrieben. Im Karl-Steinbuch-Forschungsprogramm (KSF) unterstützte sie seit 2011 anwendungsorientierte Forschungsprojekte mit Bezug zur Digital- und Kreativwirtschaft. Die Ergebnisse sind vor allem für Kultur- und Kreativschaffende relevant. Um hier Brücken zu schlagen, ist die Veranstaltungsreihe „Welten verbinden“ zum Programmabschluss ganz auf die Vernetzung von Kreativen und Forschenden ausgelegt. 

Zukunftsorientierte Forschung

„Praxisbezogene Forschung ist für die Digital- und Kreativwirtschaft von besonderer Bedeutung. Sie ist die Basis, dass spannende Ideen unserer Kreativschaffenden tatsächlich realisiert werden können. Das vom Kunstministerium geförderte Karl-Steinbuch-Forschungsprogramm lieferte hierfür hervorragende anwendungsorientierte Ergebnisse – wie das vielschichtige Programm der Abschlussabende zeigt“, sagt Petra Olschowski, Kunststaatsekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und Aufsichtsratsvorsitzende der MFG. Das Programm wurde vom Wissenschaftsministerium aus Mitteln der Zukunftsoffensive III des Landes Baden-Württemberg im Umfang von fast einer Million Euro finanziert und schließt nun mit einer Veranstaltungsreihe, die zentrale Erkenntnisse in die Öffentlichkeit trägt.

„Wir wollen, dass innovative Themen und Projekte der Hochschulen wie zum Beispiel virtuelle immersive Welten oder 3D-Druck-Technologien ihren Weg zu den Nutzern finden“, ergänzt Prof. Carl Bergengruen, Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg. „Außer mit den anwendungsorientierten Veranstaltungen leistet die MFG Baden-Württemberg diesen Wissenstransfer auch mit ihrer Publikationsreihe zu den Forschungsergebnissen“. 

Kontakte knüpfen und vertiefen

„Welten verbinden“ heißt, sich gemeinsam den Realitäten der Digitalisierung zu stellen, um technische Möglichkeiten kreativ auszuloten und den Weg in die (digitale) Zukunft zu diskutieren. An drei Abenden liefern Forschende ganz unterschiedlicher Disziplinen Erkenntnisse und setzen entscheidende Impulse für einen lebendigen Austausch mit potenziellen Anwendern und dem interessierten Fachpublikum.

Die Termine und Themen im Überblick:

Die moderierten Abendveranstaltungen beginnen immer um 18 Uhr. Je drei Fachbeiträge werden mit einer Anwenderperspektive aus der Kultur- und Kreativwirtschaft kombiniert und im Anschluss diskutiert. Durch die Abende führt die Wissenschaftsjournalistin Eva Wolfangel. Ab 19.30 Uhr lädt die MFG ein, beim anschließenden Get-together mit Fingerfood und Getränken die Gespräche zu vertiefen. 

Um im Vorfeld ein blitzlichtartiges Kennenlernen zu ermöglichen, stimmt jeweils einSpeed-Dating ab 16 Uhr auf die Diskussionsabende ein. Hier treffen Forschende auf Anwender, etablierte Wissenschaftler auf Nachwuchsforscher oder Innovationsmanager auf Dozenten. So können die Teilnehmer unkompliziert erste Kontakte knüpfen, Kooperationen anbahnen, Forschungsfelder abstecken oder Karriereperspektiven checken.

Autorin: Ines Goldberg

Mehr Infos:

Programm „Welten verbinden“

Berichte aus dem Karl-Steinbuch-Forschungsprogramm

MFG Stiftung 

Ansprechpartner

Dr. Andrea Buchholz
Dr. Andrea Buchholz

Leiterin Projektteam Talent- und Forschungsförderung

Unit Medienprojekte und Services

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