MFG vergibt Kinopreise

Programmprämien erhöht

Die glücklichen Hauptpreisträger Nathalie Somville und Peter Morlock vom moviac - Kino im Kaiserhof | Bild: Rainer Mozer

Die baden-württembergischen Kinos werden bereits zum 20. Mal ausgezeichnet. Spitzenpreisträger ist das Baden-Badener moviac – Kino im Kaiserhof. Die MFG Filmförderung Baden-Württemberg erhöht in diesem Jahr das Gesamtbudget von 190.000 auf rund 280.000 Euro.

 

Stuttgart/Rottenburg - Am 24. Oktober wurden in der Festhalle in Rottenburg am Neckar mittelständische, gewerbliche Kinobetreiber von der MFG Filmförderung für ihre ambitionierten und qualitativ hochwertigen Jahresfilmprogramme sowie für besondere Filmreihen und für bemerkenswerte Kinder- und Jugendprogramme ausgezeichnet.

 

Staatssekretärin Petra Olschowski, zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der MFG, und MFG-Geschäftsführer Prof. Carl Bergengruen verkündeten bei der Preisverleihung die ausnahmsweise, einmalige Anhebung des Budgets für die Kinopreise von bislang 190.000 auf rund 280.000 Euro.

 

Staatsekretärin Olschowski: „2018 war ein schwieriges Jahr für unsere Kinos. Die MFG hat daher beschlossen, die Kinoprogrammprämien in diesem Jahr aufzustocken. Wir wollen damit ein Zeichen der Wertschätzung für unsere Kinos und die wertvolle Kulturarbeit der Kinobetreiber setzen.“

 

Insgesamt wurden den Kinobetreibern Urkunden für 53 Spielstätten in Baden-Württemberg überreicht. Der Spitzenpreis für ein herausragendes Jahresfilmprogramm 2017 ging an das moviac – Kino im Kaiserhof in Baden-Baden. Die Jury begründete ihre Auszeichnung u.a. mit den Worten: „Die Betreiber NATHALIE SOMVILLE und PETER MORLOCK haben auf der Basis einer inhaltlich und technisch außerordentlich überzeugenden Konzeption eine wunderbare Anlaufstelle für die Cineasten in Baden-Baden und Umgebung geschaffen. Sie reflektieren außerdem mit ihrem vielfältigen Programm die Bedürfnisse der Zielgruppen am Standort, machen ein breites Angebot und berücksichtigen auch die besonderen Wünsche ihres Publikums.“

 

Im Einzelnen wurden folgende Spielstätten in diesen Kategorien ausgezeichnet:

 

Spitzenpreis für ein herausragendes Jahresfilmprogramm

moviac - Kino im Kaiserhof, Baden-Baden

 

Sehr gutes Jahresfilmprogramm

Arsenal und Atelier, Tübingen

Atelier am Bollwerk und Delphi, Stuttgart

Atlantis und Odeon, Mannheim

Brazil, Schwäbisch Gmünd

Caligari und Luna-Lichtspieltheater, Ludwigsburg

Cinema, Stuttgart

Friedrichsbau-Lichtspiele und Kandelhof-Lichtspiele, Freiburg

Harmonie Arthaus, Freiburg

Kino Center Kehl, Kino 3 Charlot, Kehl

Kino im Theaterstadel, Markdorf

Kino im Waldhorn, Rottenburg

Kino Klappe, Kirchberg/Jagst

Kinostar Arthaus-Kinos, Heilbronn

Kinothek, Stuttgart-Obertürkheim

Kleine Fluchten, Schorndorf

Kronenlichtspiele, Triberg

Krone-Theater, Titisee-Neustadt

Lichtspielhaus, Riedlingen

Löwen-Lichtspiele, Kenzingen

Mephisto, Obscura und Lichtburg, Ulm

Merkur Film Center, Gaggenau

Museum, Museum 2 | Studio Museum, Tübingen

Olympia und Paradies Kino, Bietigheim-Bissingen

Orfeo, Fellbach-Schmiden

Roxy Kino, Studio 17, Wertheim

Schauburg, Karlsruhe

Subiaco-Kino im Kloster, Alpirsbach; Subiaco im Kurhaus, Freudenstadt; Subiaco, Schramberg

Tyroler-Kino, Kirchheim/Teck

 

Sehr gutes Jahresfilmprogramm und sehr gutes Kinder- und Jugendfilmprogramm

Gloria & Gloriette und Die Kamera, Heidelberg

 

Sehr gutes Jahresfilmprogramm und sehr gute Filmreihen

Universum Kino, Backnang

 

Sehr gutes Kinder- und Jugendfilmprogramm und sehr gute Filmreihen

Scala, Saal 1, Neckarsulm

 

Sehr gute Filmreihen

Cine-Greth, Überlingen

EM Filmtheater, EM 2, Stuttgart

Filmzentrum Bären, Böblingen

Kinos im Markgräflerland: Central Theater, Müllheim; Kino im Stadthaus, Neuenburg; Kino im Rathaus, Buggingen

Olympia-Kino, Winnenden

 

Gutes Jahresfilmprogramm

Central-Kino, Kirchheim/Teck

Lichtspiel-Center, Convino, Schwäbisch Hall

 

Gute Filmreihen

Capitol Filmpalast, Albstadt

Kinostar Filmwelt, Bretten

Kinostar Filmwelt, Mosbach

Lichtspiele, Mössingen

 

 

Die Förderentscheidungen trafen Prof. Carl Bergengruen,

Prof. Dr. Susanne Marschall, Thomas Bastian, Dietrich Förster-Henkel,

Franziska Heller, Dieter Krauß und Herbert Spaich

 

Nächster Einreichtermin: 15.05.2019

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