Fesselnde Games mit starkem Story-Fokus, taktische Rätselspiele, Augmented Reality-Games sowie immersive VR-Games, in denen Spieler*innen gemeinsam gegen KI-Roboter antreten: Die in der zweiten Förderrunde 2025 ausgewählten Projekte der Games-Förderung des Landes Baden-Württemberg zeichnen sich durch abwechslungsreiche Spielmechaniken, fantasievolle Geschichten und innovative Ansätze in Game-Design und Interaktion aus.
Mit 595.200 Euro unterstützen die MFG und das Land Baden-Württemberg in der zweiten Förderrunde dieses Jahres insgesamt zehn innovative Spiele von jungen sowie etablierten Games-Studios aus Baden-Württemberg. Die Förderentscheidungen hat die Jury am 6. November 2025 getroffen. Zur Jury gehören Heiko Gogolin, Managing Director bei BEANS Entertainment bis November 2025, Franka Futterlieb, Geschäftsführerin von Urbn pockets, Odile Limpach, Co-Gründerin und Managing Director der SpielFabrique und Professorin für Wirtschaft und Unternehmertum am Cologne Game Lab, Andreas Böhmer, Teamlead ARD Partnermanagement Social Media, und MFG-Geschäftsführer Carl Bergengruen.
Die geförderten Projekte im Überblick
Förderkategorie über 20.000 Euro
Dice Never Die / DND: 115.000 Euro
Phantom Island UG, Ludwigsburg
Förderart: Prototyp
„Dice Never Die“ ist ein digitales Würfelspiel in einem 2D-Rogue-like Setting, in dem die Einfachheit analoger Würfelspiele auf die Vielfalt und Tiefgründigkeit digitaler Deckbuilder trifft. Im Schatten der Gesellschaft wird gegen eine KI gekämpft und gewürfelt – anhand von endlosen, kreativen und mathematischen Kombinationen. Durch das Sammeln, Verbessern und Kombinieren der Würfel wächst die Macht der Spieler*innen – wobei jeder Wurf über Erfolg oder Niederlage entscheiden kann.
Red Handed: 115.000 Euro
StickyStoneStudio GmbH, Gundelfingen
Förderart: Prototyp
„Red Handed“ ist ein humorvolles Action-Puzzle-Spiel in einem Cartoon-Artstyle. Spieler*innen schlüpfen in eine verfluchte Dynastie, deren Mitglieder im Schlaf morden. Ziel ist, Spuren schnell zu beseitigen, bevor Verdacht entsteht. Statt Gewalt stehen witzige Microgames, skurrile Situationen und abwechslungsreiche Epochen im Fokus, die jeweils neue Mechaniken und humorvolle Details bieten.
Memory Cruise: 110.000 Euro
Julian Haasis, Juliane Klugmann, Paula Klugmann und Frederic Amon Robin Wörz GbR, Aulendorf
Förderart: Prototyp
„Memory Cruise“ ist ein buntes und fröhliches, rundenbasiertes 3D-Spot-the-Difference-Spiel auf einem 1920er-Bodenseeschiff. Spieler*innen suchen allein oder im Team nach Veränderungen auf bis zu drei Decks, zwischen Passagieren und Jazzband. Gelingen alle Runden, können sie das Schiff verlassen. Andernfalls startet das Spiel neu. Im Mittelpunkt stehen Aufmerksamkeit, Teamarbeit und charmante Details.
Alpaca Farm: 100.000 Euro
Ninetoplay UG i.G., Achern
Förderart: Prototyp
„Alpaca Farm“ ist ein Farming-Simulationsspiel, in dem die Spielenden eine Alpaka-Farm aufbauen. Der Fokus liegt auf der Alpaka-Zucht sowie Ressourcenmanagement: Die Spieler*innen pflegen die Herde, züchten Alpaka-Arten, verarbeiten Wolle in interaktiven Minispielen und verkaufen diese. Mit der Kombination aus Tierpflege, Crafting, Handel und Gestaltung bietet „Alpaca Farm“ eine entspannte, kreative und zugleich strategische Spielerfahrung.
Last Summer: 52.000 Euro
Zeitland media & games GmbH, Ludwigsburg
Förderart: Prototyp
„Last Summer“ ist ein erzählerisches Visual-Novel-Puzzle-Adventure-Game über Erinnerung, Freundschaft und Mut. Spieler*innen schlüpfen in die Rolle von Sandra, die ein Jahr nach dem Abschluss in ihre US-Heimat zurückkehrt. Zerrissene Polaroids ihrer besten Freundin müssen zu Bildern zusammengesetzt werden. Die Spieler decken Geheimnisse auf und erleben einen nostalgischen, intensiven Thriller über Verantwortung und Verlust.
RoboArena AR: 23.200 Euro
Yannik Andler, Kirchheim unter Teck
Förderart: Prototyp
„RoboArena AR“ kombiniert das Prinzip klassischer Arena-Battler mit den Möglichkeiten
von Augmented Reality. Möbel und Objekte werden zu interaktiven Spielelementen, die aktiv in das Match-Geschehen eingreifen. Zwei Spieler*innen treten im gleichen Raum gegeneinander an, während sich die Umgebung in eine virtuelle Arena verwandelt. Room-Scan-Technologie eröffnet taktische Möglichkeiten, wodurch sich das Match dynamisch und individuell an die reale Umgebung anpasst.
Förderkategorie bis 20.000 Euro
Isles of Icarus: 20.000 Euro
Spacelime Studios GmbH, Stuttgart
Förderart: Konzept
„Isles of Icarus“ ist ein 2D-Deckbuilding-Roguelike, in dem die Spielenden eine schwebende Insel strategisch ausbauen und durch eine prozedural generierte Himmelswelt steuern. Das Spiel verbindet taktischen Karteneinsatz mit Ressourcenmanagement, moralischen Entscheidungen und einer geheimnisvollen Hintergrundgeschichte.
Projekt Ember: 20.000 Euro
Dreamcloud Interaktive, Rawand Ahmad, Remseck am Neckar
Förderart: Konzept
„Projekt Ember“ ist ein interaktives Crafting-Rollenspiel, das Spieler*innen in die Rolle eines Schmieds versetzt, der in ein malerisches, aber verwahrlostes Dorf zieht und sich dort durch sein handwerkliches Geschick und die Beteiligung in der neuen Gemeinde sozial beweisen muss. Das Spiel verbindet das Genre der Crafting-Sims mit Fokus auf das Handwerk des Schmiedens.
Rise of Aldle: 20.000 Euro
Tobias Holger Lauxmann Videospielproduktion, Reutlingen
Förderart: Konzept
Das Spiel „Rise of AIdle“ thematisiert die rasante Entwicklung von KI-Systemen. Spielerinnen entwickeln Schritt für Schritt eine einfache KI zur Superintelligenz, die lernt, kommuniziert und auf Entscheidungen reagiert. Zufällige Ereignisse wie Ausfälle oder ethische Dilemmata erfordern strategisches Vorgehen. Die Entwicklung der KI kann Kooperation oder Rebellion gegenüber den Spieler*innen bewirken.
VR Against Robots: 20.000 Euro
Schäfer, Oberbeck Tufis-Schwartz GbR (Some Kind of Voodoo), Ludwigsburg
Förderart: Konzept
„VR Against Robots“ (AT) ist ein Single- und Multiplayer-VR-Spiel, in dem die Spieler*innen nach dem Aufstand einer Künstlichen Intelligenz in eine verlassene Ruine fliehen und sich dort verteidigen müssen. Während die KI-gesteuerten Roboter bei jedem Angriff dazulernen, suchen die Spieler*innen einzeln und kollaborativ neue, kreative Wege der Verteidigung.
Weiterführende Links
Über Games BW
Mit der Games BW Förderung unterstützt die MFG Baden-Württemberg im Auftrag des Landes die Games-Branche im Südwesten Deutschlands. Unter dem Label Games BW bietet die MFG Nachwuchs-, Gründungs- und finanzielle Programme sowie Vernetzungs- und Vermittlungsangebote für die Games-Branche an. Games BW wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.
Über die MFG Baden-Württemberg
Die MFG Medien- und Filmgesellschaft ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und des Südwestrundfunks. Aufgabe der MFG ist die Förderung der Filmkultur und -wirtschaft und der Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit bedarfsorientierten Programmen und Projekten unterstützt die MFG Baden-Württemberg in ihrem Geschäftsbereich MFG Kreativ Kultur- und Kreativschaffende im Südwesten. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Beratungs-, Vernetzungs- und Vermittlungsaktivitäten sowie im Kompetenzfeld Digitale Kultur.








