Drei Weltpremieren von MFG-geförderten Filmen auf der 76. Berlinale

Der neue Film von Adrian Goiginger „Vier minus drei“ läuft ebenso wie Anna Rollers Liebesdrama „Allegro Pastell“ im Panorama-Programm; die Miniserie „House of Yang“ wird im Hauptprogramm als Berlinale Special präsentiert

Das Foto zeigt die Schauspielerin Valerie Pachner in ihrer Rolle im Film "Vier minus drei". Abgebildet ist sie im Profil, vor einer Wiese,  im Hintergrund befinden sich Berge. Links, also hinter ihrem Rücken sind große Seifenblasen zu sehen.
Filmstill aus dem Drama "Vier minus drei" mit Hauptdarstellerin Valerie Pachner. | © Nikolett Kustos, Alamode Film, Polyfilm
| Stuttgart, Berlin

Die MFG Filmförderung ist im diesjährigen Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin, die vom 12. bis 22. Februar stattfinden, mit drei Weltpremieren vertreten!

Das neue Drama des Drehbuchautors und Regisseurs Adrian Goiginger, „Vier minus drei“, feiert Weltpremiere in der Berlinale-Reihe Panorama mit außergewöhnlichen deutschen und internationalen Produktionen. Wie fast alle gemeinsamen Projekte Goigingers mit dem Ludwigsburger Produzenten Gerrit Klein (Giganten Filmproduktion) – darunter die mehrfach preisgekrönten Spielfilme „Der Fuchs“ oder „Rickerl – Musik is höchstens a Hobby“ – erhielt auch „Vier minus drei“ eine Produktionsförderung der MFG. Goiginger erzählt die Geschichte einer Ehefrau und Mutter (Valerie Pachner), die durch einen Unfall ihren Mann und ihre beiden Kinder verliert. Sie, die ausgerechnet als Clownin arbeitet, gerät durch den Schicksalsschlag in eine tiefe Lebenskrise. 

Ebenfalls in der Panorama-Reihe läuft das MFG-geförderte Liebesdrama „Allegro Pastell“, das Regisseurin Anna Roller („Dead Girls Dancing“) nach einem Drehbuch von Leif Randt inszenierte. Darin geht es um die beiden Mitdreißiger Tanja (Sylvaine Faligant) und Jerome (Jannis Niewöhner), die sich in ihrer Fernbeziehung im Gleichgewicht zwischen Nähe und Distanz eingerichtet haben, bis das fragile Konstrukt ins Wanken gerät. Produziert von der Münchener Produktionsfirma Walker + Worm („Stiller“) sind in Nebenrollen die Stars Luna Wedler und Martina Gedeck zu sehen. Die Postproduktion für den Film besorgte die Firma Bewegte Bilder aus Tübingen.

Die Mystery-Miniserie „House of Yang“ um ein buchstäblich von Geistern der Vergangenheit heimgesuchtes, abgelegenes Haus im Schwarzwald wird im Hauptprogramm als Berlinale Special gezeigt. Die auf sechs Teile angelegte Serie stammt von Drehbuchautorin Stefanie Ren, die schon einmal für den MFG-gestifteten Thomas Strittmatter Preis nominiert war, und wurde von Mia Spengler („Back for Good“) verfilmt. „House of Yang“ ist das Gewinnerprojekt des Wettbewerbs „Tief im Südwesten“ des SWR von 2024 für eine regional verankerte Serienidee. Den Zuschlag erhielt damals die Mannheimer Produktionsfirma Wood Water Films, die „House of Yang“ an Schauplätzen im Schwarzwald produzierten; Schauspielerinnen sind unter anderem Emma Bading („Meine teuflisch gute Freundin“) und Elisa Hoffmann

Quelle: Internationale Filmfestspiele Berlin, MFG
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