Drei MFG-geförderte Weltpremieren
Panorama
„Vier minus drei“ – Weltpremiere
Adrian Goigingers Drama „Vier minus drei“ feiert Weltpremiere in der Panorama-Sektion. Im Mittelpunkt steht eine Ehefrau und Mutter (Valerie Pachner), die durch einen Unfall ihre Familie verliert und in eine tiefe Lebenskrise gerät. Produziert wurde der Film von Gerrit Klein (Giganten Filmproduktion, Ludwigsburg).
„Allegro Pastell“ – Weltpremiere
Ebenfalls im Panorama läuft das Liebesdrama „Allegro Pastell“ von Regisseurin Anna Roller nach einem Drehbuch von Leif Randt. Erzählt wird von einem Paar, dessen eingespielte Fernbeziehung aus dem Gleichgewicht gerät. Produziert wurde der Film von Walker + Worm (München), die Postproduktion übernahm Bewegte Bilder (Tübingen).
Berlinale Special
„House of Yang“ – Weltpremiere
Die Mystery-Miniserie „House of Yang“ wird als Berlinale Special im Hauptprogramm präsentiert. Die sechsteilige Serie von Drehbuchautorin Stefanie Ren und Regisseurin Mia Spengler erzählt von einem abgelegenen Haus im Schwarzwald, das von Geistern der Vergangenheit heimgesucht wird. Produziert wurde die Serie von Wood Water Films (Mannheim) an Drehorten im Schwarzwald.
Standortdialog Animation und VFX
Am Vorabend der Berlinale diskutierten Vertreter*innen aus Politik und Branche auf einem Panel in der Landesvertretung Baden-Württemberg über die Zukunft des südwestdeutschen Standorts für Animation und visuelle Effekte. Baden-Württemberg hat auf diesem Sektor in den letzten Jahren ein Branchenwachstum von 800 Prozent erzielt und sich deutschlandweit zum Standort Nummer eins entwickelt. MFG-Geschäftsführer Carl Bergengruen forderte bei der Veranstaltung, dass mit der anstehenden Reform der Bundesfilmförderung auch Produktionen im Bereich Animation und visuelle Effekte stärker als bisher berücksichtigt werden: „Länder wie England, Irland, Tschechien und Neuseeland haben ihre Förderquoten auf dem Zukunftssektor Animation und visuelle Effekte zuletzt deutlich erhöht. Wenn wir weiterhin in dieser internationalen Liga mitspielen und unsere Position noch ausbauen wollen, brauchen baden-württembergische Unternehmen, genau wie die ausländischen Wettbewerber auch, hier mehr nationale Unterstützung.“
Höhepunkt: Verleihung des Thomas-Strittmatter-Preises
Ein zentraler Programmpunkt ist die alljährliche Verleihung des von der MFG gestifteten Thomas-Strittmatter-Drehbuchpreises am 18. Februar in der Landesvertretung Baden-Württemberg. Aus einem Rekordfeld von 60 anonymisierten Einreichungen in diesem Jahr nominierte die Jury unter Vorsitz der Drehbuchautorin Laila Stieler drei Drehbücher: „Hyperbaby“ von Romina Küper, „Malibu“ von Duc-Thi Bui und Philipp Lutz sowie „Running High“ von Stefanie Fies.
Mit einem Preisgeld von 20.000 Euro ist der Thomas Strittmatter Preis die höchstdotierte Drehbuchauszeichnung in Deutschland und würdigt herausragende Drehbücher. Die Bilanz dieses Drehbuchpreises weist eine im Branchenvergleich außergewöhnlich hohe Realisierungsquote auf: Fast alle in den letzten Jahren ausgezeichneten Drehbücher wurden auch verfilmt. Der Preis genießt in der TV- und Filmbranche einen ausgezeichneten Ruf, weil hier immer wieder herausragende Stoffe entdeckt werden, von „Systemsprenger“ bis „In die Sonne schauen“.
Green Tec Day: Nachhaltigkeit im internationalen Fokus
Der von der MFG geleitete Arbeitskreis Green Shooting veranstaltet beim VTFF Green Tec Day 2026 am 16. Februar um 17.00 Uhr ein Panel zum Thema „nachhaltige Filmproduktion“ und bringt internationale Expert*innen zur Zukunft nachhaltiger Filmproduktion zusammen. Diskutiert werden Herausforderungen durch unterschiedliche ökologische Standards bei internationalen Koproduktionen und mögliche europäische Perspektiven im Bereich Green Shooting. Neben MFG-Geschäftsführer Carl Bergengruen nehmen internationale Expert*innen aus Frankreich, Skandinavien und Österreich teil.
Kontakt auf dem European Film Market
Die MFG Filmförderung Baden-Württemberg ist während der Berlinale auf dem European Film Market am German Films-Stand vertreten. Wir freuen uns über Gespräche und Austausch mit Partner*innen auf dem European Film Market!






