Drei Bayerische Filmpreise für MFG-geförderte Filme

Auszeichnung für beste visuelle Effekte und Preise für Nachwuchsdarsteller

Für ihre darstellerischen Leistungen werden Svenja Jung („A Gschicht über d‘Lieb“) und Max Hubacher („Der Hauptmann“) ausgezeichnet | Den Preis für die besten visuellen Effekte erhält  Frank Schlegel für „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“

 

Regisseur Peter Evers, der für sein Drehbuch zum Film mit dem renommierten Thomas Strittmatter Preis  der MFG Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde, erzählt in „A Gschicht über d’Lieb“ von einem leidenschaftlichen Geschwisterpaar, das gegen die Normen ihrer vermeintlich heilen Welt aufbegehrt. Sein Film, der in und um Schwäbisch Hall gedreht wurde, zeigt eine trügerische Idylle süddeutschen Landlebens, die zugleich von strikten Traditionen, harter Arbeit und persönlichen Entbehrungen geprägt ist. Ein berührender Liebesfilm, der ohne jeden Heimatkitsch auskommt.

Aus der Begründung der Jury für den mit 5.000 Euro dotierten Bayerischen Filmpreis in der Kategorie „Beste Nachwuchsdarstellerin“ für Hauptdarstellerin Svenja Jung:

„… Svenja Jung zeigt die Leiden und die Leidenschaften dieser jungen Frau mit höchster Ausdruckskraft. Sie nimmt den Zuschauer mit, macht ihm das Unverständliche erklärlich. Aus ihrem Gesicht will er immer neue Figuren, immer neue Facetten lesen. Es wäre nicht verwunderlich, wenn Svenja Jung in Zukunft in einer richtigen Hollywood-Produktion mitspielen würde …“

Der von der MFG Baden-Württemberg in der Produktion geförderte Spielfilm wurde von der Ludwigsburger Zum Goldenen Lamm Filmproduktion in Koproduktion mit dem SWR realisiert.

Der ebenfalls mit 5.000 Euro dotierte Bayerische Filmpreis für den besten Nachwuchsdarsteller wird an Max Hubacher für seine Darstellung in dem MFG-geförderten Spielfilm „Der Hauptmann“ von Robert Schwentke verliehen.

Aus der Jurybegründung:

„… Max Hubacher schafft es, dass man sich als Zuschauer zunächst gut mit der Figur des Willi Herold identifizieren kann, doch mit jeder Lüge, jeder Straßenkontrolle, jeder Handlung der Gewalt wünscht man sich schon bald, sich mehr und mehr von ihm zu distanzieren.

Aber man kommt ihm nicht aus! …“

Die  internationale Koproduktion wurde von Filmgalerie 451 zusammen mit Alfama Films und Opus Film realisiert: Im April  1945, wenige Wochen vor Ende des Zweiten Weltkriegs, findet der junge Gefreite Willi Herold (Max Hubacher) auf der Flucht eine Hauptmannsuniform. Ohne zu überlegen, streift er die ranghohe Verkleidung und die damit verbundene Rolle über.

 

Den Preis für die besten Visual Effects (dotiert mit 10.000 Euro) bekommt Frank Schlegel für den MFG-geförderten Film „Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer“, den erfolgreichsten deutschen Film an den Kinokassen im Jahr 2019.

Begründung der Jury:

„ … das vom Meer umtoste Inselchen Lummerland, die phantastische Stadt des Kaisers von Mandala, die düstere Drachenstadt oder die wilden Landschaften und Wüsten dieser imaginären Weltreise. Fast alles, was im deutschen VFX-Schaffen Rang und Namen hat, Trixter, ScanlineVFX, Mackevision, Chimney und RISE FX, hat daran mitgewirkt, diese Welt zu erschaffen.“

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