MFG fördert sechs Filme im Verleih

Jury bewillligt 81.500 Euro für insgesamt fünf Projekte; ein weiteres Projekt erhält Referenzmittelförderung

Wickie sitzt am Bett und schaut auf eine Frau, die am Bettende lehnt
Still aus „Wickie und die starken Männer - das magische Schwert" | Bild: Universum Film GmbH

Die Juror*innen für den Förderbereich Verleih/Vertrieb der MFG Filmförderung Baden-Württemberg haben – in einer wegen der Conora-Pandemie virtuellen Jurysitzung - für fünf Projekte insgesamt 81.500 Euro bewilligt. Ein weiteres Projekt wurde mit 10.000 Euro Referenzmittelförderung unterstützt.

 

Die Förderentscheidungen im Einzelnen:
 

Wickie und die starken Männer - das magische Schwert

30.000,00 Euro

Kinderfilm
Regie: Eric Cazes
Antragsteller: Universum Film GmbH, München
Kinostart: 28.05.2020

Nur zu gerne würde Wickie seinen Vater Halvar auf dessen Abenteuern begleiten. Aber Halvar meint, Wickie sei zu jung für das raue Leben der ‚starken Männer‘ an Bord. Dabei hat Wickie noch ganz andere Qualitäten: Er ist ein helles Köpfchen und denkt nach, bevor er handelt! Das Abenteuer beginnt, als Halvar dem Schrecklichen Sven ein magisches Schwert abknöpft. Dieses erweist sich als unkontrollierbar und verwandelt Wickies Mutter Ylva versehentlich in eine Statue aus purem Gold. Wickie ist natürlich wild entschlossen, seine Mutter zu retten und schmiedet zusammen mit seiner Cousine Ylvi einen Rettungsplan.

 

Rémi sans Famille

25.000,00 Euro

Familienfilm
Regie: Antoine Blossier
Antragsteller: Der Filmverleih GmbH, Stuttgart
Kinostart: 05.11.2020

Der Waisenjunge Rémí wird von der sanftmütigen Friseurin Madam Barberin aufgezogen. Doch dann gerät er im Alter von zehn Jahren in die Obhut eines fahrenden Musikanten, der ihn mit auf Wanderschaft nimmt. An dessen Seite und in Begleitung von dem Hund Capi und dem kleinen Affen Joli-Coeur reist der Junge durch ganz Frankreich und kommt schließlich dem Geheimnis seiner Herkunft auf die Spur.

 

Corpus Christi

10.000,00 Euro

Drama
Regie: Jan Komasa
Antragsteller: Arsenal Filmverleih GmbH, Tübingen
Kinostart: 11.06.2020

Der 20-jährige Daniel sitzt in Haft, wo er Teil von Gewaltaktionen gegen andere Häftlinge ist. Er entdeckt beim Gottesdienst aber auch gleichzeitig seinen christlichen Glauben. Als er das Gefängnis verlässt, gibt er sich in einem Dorf, wo er sich für seinen Arbeitsplatz melden soll, als Priester aus. Nach und nach gewinnt er das Zutrauen der Bevölkerung und wird sogar in seiner unkonventionellen Art richtig beliebt. Er droht aufzufliegen, als ihn seine Vergangenheit einholt.

 

Tagundnachtgleiche

10.000,00 Euro

Liebesfilm
Regie: Lena Knauss
Antragsteller: Farbfilm Verleih GmbH, Berlin
Kinostart: August 2020

Alexander konnte oder wollte sich noch nie so richtig verlieben. Bislang hat er sich stets mit flüchtigen Beziehungen arrangiert – bis zu dem Tag, als er in der Varietékünstlerin Paula die große Liebe zu entdecken glaubt. Mit ihr empfindet er ein nie dagewesenes Glück. Doch der ungewohnte Traum einer gemeinsamen Zukunft findet mit Paulas plötzlichem Tod ein jähes Ende.

Als er auf ihre Schwester Marlene trifft, lernt er durch sie eine andere Version von Paula kennen, die seinen anhaltenden Tagträumen einer perfekten Liebe immer stärker widerspricht.

 

Die Rüden

6.500,00 Euro

Drama
Regie: Connie Walther
Antragsteller: Real Fiction Filmverleih e.K., Köln
Kinostart: August 2020

„Die Rüden“ führt ins Herz einer Finsternis, die heute mit toxischer Maskulinität umschrieben wird. Und leuchtet es aus: In einer Arena aus dunklem, vernarbtem Beton treffen vier junge Gewaltstraftäter auf drei kampflustige Hunde mit metallenen Maulkörben. Testosteron pur also, wäre da nicht Lu, die angstfreie, hochkonzentrierte Hundetrainerin, die sich der Herausforderung stellt, Feuer mit Feuer zu löschen.

 

Außerdem wurden Referenzmittel für das folgende Projekt bewilligt:

SEIN – gesund, bewusst, lebendig

10.000,00 Euro

Dokumentarfilm
Regie: Bernhard Koch
Antragsteller: Bernhard Koch, Spuren Pfade Filme Verleih, Tübingen
Kinostart: 18.06.2019

Wir alle wollen ein gutes Leben, wissen aber nicht genau, was das bedeutet: Gesundheit, Glück, Erfüllung? Vieles nehmen wir für zu selbstverständlich. Erst in Krisen erkennen wir, wie zerbrechlich und wertvoll das eigene Leben ist. Wir fühlen uns ausgeliefert. Dabei haben wir unser Wohlergehen selbst in der Hand. Der Film „Sein – gesund, bewusst, lebendig“ zeigt, wie wir das Leben verändern und gestalten können, um heilsame Prozesse anzustoßen.

 

Die Förderentscheidungen trafen Prof. Dr. Susanne Marschall (Vors.), Franziska Heller, Thomas Bastian, Dietrich Förster-Henkel, Dieter Krauß, Herbert Spaich und Carl Bergengruen.

Nächster Einreichtermin für Verleih-/Vertriebsförderung: 2. Juni 2020.

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Maria Gomez
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In Elternzeit