Working Well – Wie arbeiten wir in Zukunft?

• Creatables-Veranstaltung zeigt neue Wege für mehr Nachhaltigkeit

• „Working Well” am 1. Juli präsentiert online nachhaltige und kreative Methoden für das neue Arbeiten während und nach Corona

• Regionale Partner: DIGIHUB Südbaden und FWTM Freiburg

• Ab sofort kostenfrei anmelden

Die von der MFG Baden-Württemberg mitinitiierte creatables-Bewegung widmet sich 2021 in Schwerpunktveranstaltungen gezielt dem Thema Nachhaltigkeit, Innovation und dem Einsatz von Games-Mechaniken in mittelständischen Unternehmen. Am 1. Juli 2021 macht die Initiative in Freiburg Station. Bei der kostenfreien Online-Veranstaltung zum Themenschwerpunkt „Working Well“ geht es um nachhaltige, effiziente und zugleich kreative Methoden und Werkzeuge für das neue Arbeiten während und nach der Pandemie. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem DIGIHUB Südbaden und der FWTM Freiburg durchgeführt. Unterstützt wird die Veranstaltungsreihe vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Creatables „Working Well“ gibt Unternehmen und Mitarbeitenden für die Zeit während und nach der Pandemie Impulse, wie Arbeitsumgebungen neu gestaltet werden können:  Vorträge vermitteln, wie mit digitalen Mitteln Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeitenden befördert werden können, Digitalisierung und Nachhaltigkeit kooperativ gedacht werden können und wie die Mitarbeiter*innen auf diesem Weg mitgenommen werden.Die Veranstaltung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen und Kreative, die sich mit den neuen Arbeitswelten befassen und bietet branchenübergreifend neue Vernetzungsmöglichkeiten.

Corona-Krise beschleunigt Nachhaltigkeitsziel „Well Beeing“

Speziell durch die Corona-Pandemie sind Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen wie „Gesundheit und Wohlergehen“ stark in den Fokus gerückt. Wie können Mitarbeitende im Home Office motiviert werden? Wie wird die Zusammenarbeit und auch Führung im Unternehmen neu organisiert? Wie geht Kreativität durch das Remote-Arbeiten nicht verloren? Hier setzt die creatables-Initiative mit „Working Well“ an, einem Format, das gemeinsam von der MFG Baden-Württemberg, diconium, Dienstleister für den gesamten Prozess der digitalen Transformation mit Hauptsitz in Stuttgart, und Bechtle, dem im baden-württembergischen Neckarsulm ansässigen, europaweit agierenden Systemhaus, entwickelt wurde.

Menschenzentriert Wohlbefinden am Arbeitsplatz erzeugen

Die Arbeitswelt verändert sich seit einigen Jahren rasant durch die anhaltende Digitalisierung, aber auch aufgrund der Demografie und neuer Arbeitsmodelle. Zunehmend setzt sich die Erkenntnis durch, dass ein rein technischer Ansatz bei Neuerungen am Arbeitsplatz notwendigerweise nicht zu mehr Effizienz und Zufriedenheit der Mitarbeitenden führt. So wie bei Produkten die Nutzenden mit ihren Bedürfnissen immer mehr in den Fokus gelangen, so geht es auch in der Arbeitswelt mehr und mehr darum, mit und für die Mitarbeitenden Arbeitsumgebungen zu schaffen, die menschenzentriert Wohlbefinden am Arbeitsplatz erzeugen. Die Erfahrung von Selbstwirksamkeit, die Transparenz von Prozessen, eine klare Bedienbarkeit von Tools, Werkzeugen und Programmen, Team-Diversität und -Wertschätzung, kontinuierliche Weiterbildungsmöglichkeiten und Kreativität – all dies sind beispielhafte Erfolgsfaktoren für das effiziente, anpassungsfähige und zugleich menschenwürdige – und somit “gute” – Arbeiten im Unternehmen.

Programm: Impulse zu Veränderungsprozessen und Unternehmenskultur

Das Programm der Online-Veranstaltung am 1. Juli 2021 setzt drei Schwerpunkte: Neues wagen, Digitalisierung und Nachhaltigkeit kooperativ denken, Mitarbeitende mitnehmen. Die zentralen Fragen dabei: Wie werden Mitarbeitende für die anstehenden Veränderungen motiviert und einbezogen und wie erwerben sie die nötigen neuen Skills? Wie befördern wir mit digitalen Mitteln Gesundheit und Wohlbefinden? Prof. Steffen P. Walz vom Transformationsspezialisten diconium zeigt hierzu Lösungen aus der eigenen Kundenarbeit.

Benjamin Morgenstern vom Systemhaus Bechtle gibt Einblicke in seine Ansätze, wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit nicht nur am Arbeitsplatz kooperativ gedacht und umgesetzt werden kann. Wichtig dabei ist, so Morgenstern, aus einer Machbarkeitssicht („Mit IT geht alles“) einen Einblick in Best-Practice-Konzepte zu geben: Unter dem Stichwort „Weniger ist mehr“ zeigt Bechtle, wie das Zusammenspiel von IT-gestützter Kommunikation mit Hardware- und Softwarekomponenten erweitert um Elemente analoger Vorgehensweisen gedacht werden kann. Ziel der Überlegungen: für jedes Unternehmen das optimale Konzept eines nachhaltigen Arbeitsplatzes designen.

Anita Agarwalla, Leiterin digitales Marketing der re-lounge GmbH, berichtet, wie die Freiburger Digitalagentur sich unlängst neu aufgestellt hat, um aktuellen Herausforderungen zu begegnen. Neueste Entwicklung ist dabei, die Agenturführung im Sinne der Unternehmens- und Führungsmethode „Holocracy” auf ein sich selbst organisierendes Team zu übertragen. Damit verbundene Fragen: Wie macht die Agentur „New Work“ und was hat Nachhaltigkeit damit zu tun?

Alle Teilnehmenden lernen anschließend die Kreativmethode „Models of Impact“ kennen, vorgestellt von diconium. Mit dieser Methode können in kurzer Zeit kooperativ nachhaltige Lösungen für das “gute”, nachhaltige und zugleich geschäftsorientierte, digitale Arbeiten im Unternehmensalltag entstehen; für unsere Veranstaltung in Freiburg wollen wir dabei insbesondere das Potenzial von Team-Diversität beleuchten.

Weiterführende Links

Anmeldung zur Veranstaltung
creatables.mfg.de


Über Creatables
Creatables ist eine Bewegung, die von Prof. Dr. Steffen P. Walz (diconium, Infinite Digital & Swinburne University of Technology, Melbourne), Dr. Angela Frank (MFG Baden-Württemberg), Sven Schmidt, Philip Rigley & Frieda Preuß (Spiegel-Institut) und Prof. Sebastian Stamm als Initiatoren-Kollektiv angestoßen wurde. Creatables bringt KMU, Start-Ups, Spiele-Entwickler, Hochschulen und Kreativwirtschaft als Innovationsteam an einen Tisch, um mit kreativen Methoden und ganz praktisch Cross-Innovation im Kontext der Nachhaltigkeit zu befördern. Eine Webkonferenz im Juni 2020 bildete den Auftakt für das Creatables-Netzwerk nachhaltiger Innovationen. Im Herbst 2021 fand in Karlsruhe die hybride bizplay meets creatables-Konferenz in mit über 300 nationalen und internationalen Teilnehmer*innen statt.

Über die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg 

Die MFG Medien- und Filmgesellschaft ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und des Südwestrundfunks. Aufgabe der MFG ist die Förderung der Filmkultur und -wirtschaft und der Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit bedarfsorientierten Programmen und Projekten unterstützt die MFG Baden-Württemberg in ihrem Geschäftsbereich „MFG Kreativ“ Kultur- und Kreativschaffende im Südwesten. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Vernetzungs- und Vermittlungsaktivitäten sowie im Kompetenzfeld Digitale Kultur.

 

Kontakt

 Maria Rox
Maria Rox

Projektleiterin Unternehmensentwicklung / -vernetzung

Unit Kultur- und Kreativwirtschaft

 Bernd Hertl
Bernd Hertl

Leiter Stabsstelle Kommunikation / Marketing

Unit Kultur- und Kreativwirtschaft

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