Drei Bayerische Filmpreise für MFG-geförderte Filme

Kategorie Nachwuchsregie und beste Nachwuchsdarstellerin an "Die beste aller Welten", Auszeichnung für beste Bildgestaltung an „Die kleine Hexe“.

Über den mit 10.000 Euro dotierten Nachwuchsregiepreis darf sich Adrian Goiginger freuen. Sein auf wahren Begebenheiten beruhendes Drama „Die beste aller Welten“ macht seit seiner Weltpremiere bei der Berlinale 2017 eine beachtenswerte Karriere. Die MFG ist alleiniger deutscher Filmförderer dieser deutsch-öster­reichischen Koproduktion von Lailaps Pictures und Ritzl Film mit dem Südwestrundfunk.

Aus der Jurybegründung:

„… Hart und erbarmungslos inszeniert Adrian Goiginger seinen dokumentarisch anmutenden Spielfilm. Dabei gelingt ihm das Kunststück, kein deprimierendes Drogendrama zwischen Mutter und Kind zu erzählen, sondern eine Beziehung voller Liebe, Originalität und Zuversicht. Die einmalige Beziehung zwischen Mutter und Kind, so erzählt uns dieser begabte und mit seinen Darstellern ungemein überzeugend arbeitende Nachwuchs­regisseur, ist ungeachtet der Umstände eben fast immer ‚Die beste aller Welten‘.“

Verena Altenbergers mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung als beste Nachwuchsdarstellerin in „Die beste aller Welten“ begründete die Jury u.a. mit den Worten: „… Ihr Spiel ist authentisch sowohl im Schmerz als auch in der zärtlichen und glaubwürdigen Mutter-Kind Beziehung. Niemand möchte eine drogensüchtige Mutter, aber Verena Altenberger vollbringt ein Wunder: Man wünscht sich in ‚Die beste aller Welten‘ für den kleinen Adrian keine andere Mutter als sie.“

Der Preis für die beste Bildgestaltung (dotiert mit 10.000 Euro) ging an Matthias Fleischer für „Die kleine Hexe“. Die MFG hat diese Produktion von Claussen+Putz (München) mit Referenzmitteln unterstützt.

Aus der Jurybegründung für Matthias Fleischer:

„Für den Film ‚Die kleine Hexe‘ findet er mit seiner Kameraarbeit einen Stil, der nicht nur für das ganz junge Publikum die Freude am Zuschauen garantiert. Gerade für unsere jüngsten Zuschauer ist es wichtig eine Bildsprache zu finden, die die Kinder nicht überfordert, sie aber für eineinhalb Stunden in eine andere Welt verzaubert. Das ist Matthias Fleischer für ‚Die kleine Hexe‘ vortrefflich gelungen…“

 

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