Sechs österreichische Filmpreise für MFG-geförderte Produktionen

"Die beste aller Welten" und Lars Eidinger wurden im Schloss Grafenegg ausgezeichnet.

"Die beste aller Welten", von der MFG als einziger deutscher Förderinstitution unterstützt, wurde in den Kategorien "Bester Spielfilm", "Beste Regie", "Bestes Drehbuch", "Beste weibliche Hauptrolle" und "Beste männliche Nebenrolle" ausgezeichnet | Lars Eidinger für "Beste männliche Hauptrolle" in "Die Blumen von gestern" geehrt, wo die MFG Haupt-Länderförderer ist | Außerdem weitere vier Preise an „Untitled“: "Bester Dokumentarfilm", "Bester Schnitt", "Beste Musik" und "Beste Tongestaltung"

 

In fünf Kategorien machte die deutsch-österreichische Koproduktion "Die beste aller Welten" das Rennen. Das Drama bekam die Auszeichnung als "Bester Spielfilm", der Autor und Regisseur Andreas Goiginger wurde für sein Drehbuch und für seine Regieleistung ausgezeichnet und auch die Preise für die "Beste weibliche Hauptrolle" (Verena Altenberger) und "Beste männliche Nebenrolle" (Lukas Miko) gingen an zwei Darsteller des Spielfilms "Die beste aller Welten".

 

Andreas Goiginger erzählt autobiografisch von seiner eigenen Kindheit: Am Stadtrand von Salzburg erlebt der siebenjährige Adrian im Drogenmilieu die Fürsorglichkeit seiner heroinabhängigen Mutter Helga, aber auch deren seelische Nöte. Dennoch ist es für ihn die beste aller Welten voller Abenteuer …

 

Die deutsch-österreichische Koproduktion von Lailaps Pictures und RitzlFilm mit dem SWR und ORF wurde durch die MFG Baden-Württem­berg als einzige deutsche Filmförderinstitution, durch das ÖFI sowie die Stadt und das Land Salzburg gefördert. Bereits bei der Berlinale 2017 wurde „Die beste aller Welten“ als bester Film der Reihe „Perspektive Deutsches Kino“ mit dem Kompass-Perspektive-Preis ausgezeichnet.

 

Lars Eidinger in "Die Blumen von gestern"

Lars Eidinger wurde in der Kategorie "Beste männliche Hauptrolle" für "Die Blumen von gestern" von Chris Kraus ausgezeichnet. Lars Eidinger stellt in der Komödie einen Holocaust-Forscher dar. "Die Blumen von gestern" wurde von DOR FILM und FOUR MINUTES produziert in Zusammenarbeit mit dem SWR (federführender Sender), ARD Degeto, NDR, ORF, BR und HR. Fördermittel erhielt die Produktion von der MFG Baden-Württemberg als Haupt-Länderförderer, dem MBB – Medienboard Berlin-Brandenburg, der FFA – deutsche Filmförderungsanstalt, dem DFFF – Deutscher Filmförderfonds, dem ÖFI – Österreichisches Filminstitut, vom FFW – Filmfonds Wien, von FISA – Filmstandort Austria sowie von Eurimages.

 

„Untitled“ von Michael Glawogger und Monika Willi

Für den Dokumentarfilm „Untitled“ hatte die MFG Fördermittel bewilligt, die dann wegen des plötzlichen Tods von Michael Glawogger nicht in Anspruch genommen wurden. Monika Willi hat mit der jetzt als „Bester Dokumentarfilm“ und mit drei weiteren Auszeichnungen prämierten Arbeit die Intentionen von Michael Glawogger kongenial umgesetzt, aus Material, das während einer 4-monatigen Reise des vielfach preisgekrönten Dokumentarfilmers ("Workingman's Death", "Whores‘ Glory") entstand. Michael Glawogger verstarb im April 2014 während der Arbeit an "Untitled". Er selbst beschrieb sein Projekt mit den Worten: „Dieser Film soll ein Bild der Welt entstehen lassen, wie es nur gemacht werden kann, wenn man keinem Thema nachgeht, keine Wertung sucht und kein Ziel verfolgt. Wenn man sich von nichts treiben lässt außer der eigenen Neugier und Intuition.“.

Neben der Auszeichnung als „Bester Dokumentarfilm“ gewann „Untitled“ die Österreichischen Filmpreise für „Bester Schnitt“, „Beste Musik“ und „Beste Tongestaltung“.

Bitte weitersagen. Teilen Sie diesen Beitrag.