Digital Content Funding 2018: flexibler, einfacher, attraktiver

Das MFG-Förderprogramm für Games, VR / AR und interaktiven Inhalt hat seit dem Jahreswechsel neue Förderkonditionen

Grafik Digital Content Funding DCF Förderungen für Games, interaktiven, digitalen Inhalt
Bild DCF: MFG Baden-Württemberg

Mit dem Digital Content Funding (DCF) unterstützt die MFG Baden-Württemberg die Umsetzung interaktiver digitaler Projekte. Entwickler können Darlehen bis 20.000 oder bis 200.000 Euro in vier Förderarten beantragen, abhängig vom Stadium ihres Projekts. Seit Kurzem gelten neue Förderkonditionen. Diese betreffen die Art der Rückzahlung, die Höhe der möglichen Fördersummen sowie die zusätzliche Option, Zuschüsse anstelle von Darlehen zu beantragen.

Die MFG Baden-Württemberg hat ihr Games-Förderprogramm Digital Content Funding (DCF) nach einer Evaluierung attraktiver gestaltet. Dabei wurden die Fördersummen erhöht, die Rückzahlbedingungen verbessert und eine Zuschussoption eingerichtet. MFG-Geschäftsführer Prof. Carl Bergengruen: „Die neuen Strukturen im DCF ermöglichen innovativen Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft einfachere Finanzzugänge für ihren digitalen Content.“

Seit 2011 unterstützt die MFG Baden-Württemberg mit dem Digital Content Funding Entwickler bei der Finanzierung eigener interaktiver digitaler Projekte. Dazu zählen neben Games auch Apps sowie Anwendungen im Bereich Virtual und Augmented Reality. Die MFG stellt hierfür jährlich bis zu 600.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Die Antragsteller können zinslose, erlösbedingt rückzahlbare Darlehen von 20.000 bis 200.000 Euro beantragen, je nach Fortschritt ihres Projekts in den vier Förderarten Konzept, Prototyp, Produktion und Vertrieb.
 

Die Neuerungen im Überblick
  • Erhöhung der Fördersumme
    Bei der Förderart Produktion wurde die maximale Darlehenssumme von 120.000 auf 200.000 Euro erhöht.
     
  • Erlösbedingte Rückzahlmöglichkeit
    Für Konzept und Prototyp ist das DCF-Darlehen nun erst ab Markteinführung des Projekts bzw. ab Rechteverkauf erlösbedingt rückzuzahlen.
     
  • Erhöhung des Finanzierungsanteils
    Bei den Förderarten Konzept und Prototyp beteiligt sich die MFG Baden-Württemberg mit bis zu 80 Prozent an den Gesamtherstellungskosten.
     
  • Berücksichtigung der Marketing- und Vertriebskosten
    In den Bereichen Prototyp und Produktion können 25 Prozent der Gesamtherstellungskosten als Marketing- und Vertriebskosten geltend gemacht werden.
     
  • Plattformunabhängige Einreichung
    Der Förderantrag für ein Konzept kann auch ohne die Festlegung auf eine spätere Plattform bzw. digitales Medium gestellt werden. So können Story-Welten entwickelt werden, für die im Laufe der Konzeption inhaltlich geeignete Plattformen gefunden werden.
     
  • Zuschussmöglichkeit
    Für die Förderart Produktion kann die Fördersumme in Ausnahmefällen statt als Darlehen auch als Zuschuss gewährt werden. Dieser Zuschuss kann maximal 20 Prozent der Gesamtherstellungskosten betragen.
     
Auswahl innovativer Projekte durch fachkundige Jury

Wie bisher können für Fördersummen bis maximal 20.000 Euro laufend Anträge eingereicht werden, die Auswahl trifft der MFG-Geschäftsführer innerhalb von sechs bis acht Wochen. Anträge für höhere Fördersummen bis maximal 200.000 Euro sind zweimal jährlich möglich. Die nächste Einreichfrist endet am 16. August 2018. Über die Anträge dieser Fördervariante entscheidet ein externes Gremium: Zur fachkundigen Jury gehören Prof. Franka Futterlieb, Professorin für Mediengestaltung, Exgenio-Gründerin Kathrin Rauscher, Prof. Carl Bergengruen, Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg, Heiko Gogolin, stellvertretender CEO bei Rocket Beans Entertainment und der SWR-Abteilungsleiter für das Film- und Familienprogramm, Dr. Manfred Hattendorf. Im Jahr 2018 beträgt die Gesamtfördersumme der MFG für das Digital Content Funding 600.000 Euro.

Einzelentwickler genauso wie Games-Studios, Start-ups, Medienschaffende und innovative Kreativunternehmen können einen DCF-Antrag für ihr Projekt stellen. Kriterien für die Förderung sind die Innovation und Qualität, der pädagogische Wert, die Skalierbarkeit und das Marktpotenzial des Projekts. Die Antragsteller müssen ihren Sitz nicht in Baden-Württemberg haben, jedoch ist ein bestimmter Anteil der Gesamtherstellungskosten in Baden-Württemberg auszugeben.

Entsprechend den Neuerungen wurden auch die DCF-Antragsformulare und die DCF-Merkblätter angepasst. Diese stehen unter dcf.mfg.de zum Download bereit.
 

Weiterführende Links

dcf.mfg.de  |  kreativ.mfg.de  

Über das Digital Content Funding

Das Förderprogramm DCF der MFG Baden-Württemberg unterstützt Entwickler von interaktiven und crossmedialen digitalen Inhalten wie Games, Apps, VR- oder AR-Anwendungen. Pro Projekt können maximal 20.000 oder maximal 200.000 Euro als Darlehen beantragt werden. Die Förderung kann sich auf die Konzept- und Prototyp-Entwicklung sowie auf Produktion und Vertrieb beziehen. Dafür stellt die MFG 2018 rund 600.000 Euro zur Verfügung.

Über die MFG Baden-Württemberg

Die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und des Südwestrundfunks. Aufgabe der MFG ist die Förderung der Filmkultur und -wirtschaft und der Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit bedarfsorientierten Programmen und Projekten unterstützt die MFG Baden-Württemberg in ihrem Geschäftsbereich „MFG Kreativ“ Kultur- und Kreativschaffende im Südwesten. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Vernetzungs- und Vermittlungsaktivitäten sowie im Kompetenzfeld Digitale Kultur.
 

Fachliche Ansprechpartnerin

MFG Baden-Württemberg

Maria Würth

Digital Content Funding

Tel. 0711-90715-412

E-Mail: wuerth@mfg.de
 

Ansprechpartner für die Presse

MFG Baden-Württemberg

Bernd Hertl

Leiter Projektteam Kommunikation / Marketing                                                 

Tel. 0711-90715-316

E-Mail: hertl@mfg.de

Ansprechpartner

 Maria Würth
Maria Würth

Produktionsförderung / DCF

Unit Filmförderung / Unit Kultur- und Kreativwirtschaft

Bernd Hertl
Bernd Hertl

Leiter Stabsstelle Kommunikation / Marketing

Unit Kultur- und Kreativwirtschaft

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