MFG
Die nächste Entwicklungsstufe der KI-Nutzung ist erreicht: Sprachmodelle antworten nicht mehr nur auf einzelne Prompts, sondern werden als autonome Agenten in der Lage sein, mehrstufige Aufgaben zu planen, Tools aufzurufen und selbstständig komplexe Workflows zu bearbeiten. Für Soloselbständige und kleine Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft eröffnet das eine völlig neue Perspektive: Routinetätigkeiten, die bisher viel Zeit und Aufmerksamkeit banden, können von intelligenten Assistenten übernommen werden – von der automatisierten Recherche über die strukturierte Auftragsvorbereitung bis zur datenbasierten Angebotskalkulation.
Der entscheidende Durchbruch liegt dabei in der Entwicklung von No-Code-Plattformen: Sie machen die Erstellung und Konfiguration solcher Agenten auch für Menschen ohne Programmierkenntnisse zugänglich. Damit verschiebt sich die entscheidende Kompetenzfrage: Es geht nicht mehr darum, ob man programmieren kann, sondern ob man seine eigenen Prozesse so durchdringen und modellieren kann, dass ein Agent sie verlässlich ausführt.
Genau hier setzt der Workshop an. Er befähigt die Teilnehmenden, ihre Arbeitsprozesse zu analysieren, Automatisierungspotenziale zu identifizieren und diese mit aktuellen No-Code-Tools in funktionierende KI-Agenten zu überführen. Im Zentrum steht dabei ein kritisch-konstruktiver Ansatz: Die Teilnehmenden lernen, wann Agenten echten Mehrwert schaffen, wo ihre Grenzen liegen und wie man Kontrollverluste und Qualitätsrisiken systematisch vermeidet. Ziel ist nicht die vollautomatisierte Black Box, sondern der durchdachte, beherrschbare und souverän gesteuerte Einsatz intelligenter Assistenten.
Soloselbständige und Mitarbeitende kleiner und mittlerer Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft.
Vorkenntnisse in Programmierung sind explizit nicht erforderlich – der Workshop adressiert bewusst Anwender*innen, die ihre Automatisierungskompetenz ohne technische Hürden aufbauen möchten. Angesprochen werden sowohl Teilnehmende, die erste Schritte mit Agenten gehen wollen, als auch Fortgeschrittene, die ihre Kenntnisse systematisieren und in Richtung Governance und Qualitätssicherung vertiefen möchten.
Dr. Bernhard Kölmel
Prof. Dr. Bernhard Kölmel ist Experte für Technologie- und Innovationsmanagement mit langjähriger Erfahrung an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf der strategischen Integration von KI, der Förderung kritischen Denkens im Umgang mit Technologie sowie agilen Methoden wie Design Thinking. Er verfügt über umfangreiche Workshop- und Schulungserfahrung – von kleinen Kreativteams bis hin zu großen Transformationsnetzwerken.
16.09.2026
09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
via Zoom.
Für die Teilnahme an unserem Live-Online-Seminar benötigen Sie ein Endgerät mit Kamera und Mikrofon sowie eine stabile Internetverbindung.
Informationen zu Zoom finden Sie hier.
MFG Baden-Württemberg, Stadt Heilbronn
120 Euro zzgl. MwSt.
Ermäßigte Teilnahmegebühr für Studierende:
70 Euro zzgl. MwSt.
Anmeldung bis 14. September 2026 erforderlich.
Es können maximal 15 Personen teilnehmen.
Online
16.09.2026
9 bis 17 Uhr
120 Euro zzgl. MwSt.
Ermäßigte Teilnahmegebühr für Studierende:
70 Euro zzgl. MwSt.

Leiter Projektteam Weiterbildung / Events, Netzwerk Kreativwirtschaft
Unit Kultur- und Kreativwirtschaft