Hochkarätige Gäste beim Branchentreff DOKVILLE am 20./21.6. in Stuttgart

Renommierte Journalist*innen und Medienexpert*innen diskutieren zum Thema „Krieg und Des:Information“.

 

Motiv DOKVILLE 2024

Mit Unterstützung der MFG-Filmförderung veranstaltet das Haus des Dokumentarfilms am 20. und 21. Juni 2024 in Stuttgart seinen jährlichen Branchentreff DOKVILLE. Zu den hochkarätigen Gästen gehören die Talkmasterin und Produzentin Sandra Maischberger, die Programmdirektorinnen Christine Strobl (ARD) und Nathalie Wappler (SRF), die Publizisten Michael Hanfeld (F.A.Z.), Michael Thumann (DIE ZEIT), preisgekrönte Filmschaffende wie Andres Veiel, Antje Böhmert, Julian Vogel und Eugène Jarecki sowie die Senderverantwortlichen Marcus Bornheim von ARD aktuell, Anne Gellinek aus der ZDF-Hauptredaktion Aktuelles und Carolin Ollivier von Arte Info.

Angesichts wachsender Konflikte nicht nur in der Ukraine und im Nahen Osten reflektiert das diesjährige DOKVILLE-Programm das Thema „Krieg und Des:Information“. Im Fokus stehen dokumentarische Langformate, Doku-Serien sowie aktuelle Mediendebatten.

Das Eröffnungspanel am 20. Juni beschäftigt sich mit dem Krieg in Gaza. Dazu diskutieren die Publizist*innen Sineb El Masrar, Ahmad Mansour, Richard C. Schneider, Ilanit Spinner und der Filmproduzent Reinhardt Beetz.

Wie Kriege und Konflikte Desinformation befördern

Weitere Panels und Case Studies behandeln die im März 2024 mit einem „Oscar“ für den Besten Dokumentarfilm ausgezeichnete Produktion „20 Tage in Mariupol“ von Mstyslav Chernov, die aktuelle Doku-Serie „Wie der Krieg in die Redaktion kam“ von Dominik Wessely über die ukrainische Investigativ-Redaktion „Schemes“ sowie den Dreiteiler „Echt – Unsere Jugend“, hergestellt von Kim Frank, dem einstigen Frontmann der Band. Im Format AngeDOKt stellt Regisseur Tim Schreder seinen Dokumentarfilm „Spiel um Millionen“ vor und das Panel Filmkunst und Propaganda behandelt das derzeit in Postproduktion befindliche Projekt von Andres Veiel zur umstrittenen NS-Filmikone Leni Riefenstahl.

Keynote-Speaker und Impulsgeber*innen sind 2024 die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg Petra Olschowski MdL, der Medienjournalist Michael Hanfeld, die ARD-Programmdirektorin Christine Strobl, der Geschäftsführer der Film- und Medienstiftung NRWWalid Nakschbandi, die Kommunikationsstrategin Swantje Kortemeyer vom Auswärtigen Amt sowie der Publizist Michael Thumann.

Neues Format Speed-Dating zwischen Kreativen und Redakteur*innen ausgebucht

Special Guest ist bei DOKVILLE 2024 der preisgekrönte amerikanische Regisseur Eugene Jarecki. Jarecki versteht sich selbst als politischer Filmemacher; seine Filme haben in den USA immer wieder Debatten befeuert.

2024 zum ersten Mal im Programm organisiert das Haus des Dokumentarfilms ein DOKVILLE SPEED-DATING. Dabei stellen Produzent*innen und Filmschaffende aus dem deutschsprachigen Raum Entscheider*innen von ARD, ZDF, ARTE und Sky Deutschland neue Projekte vor. Die Pitch-Runden finden in Kooperation mit der MFG Baden-Württemberg und der Film Commission Region Stuttgart statt. Namhafte Redakteur*innen aus ganz Deutschland haben zugesagt.

DOKVILLE findet am 20. und 21. Juni 2024 im Hospitalhof Stuttgart statt und wird für alle, die nicht vor Ort sein können, als Livestream übertragen. Zeitgleich veranstaltet der SWR sein Doku Festival (18.-21.6.24, Stuttgart). Feierlicher Abschluss beider Events ist die Verleihung des Deutschen Dokumentarfilmpreises am Abend des 21. Juni. Das Ticket für DOKVILLE berechtigt zugleich zum Besuch des SWR Doku Festivals am gebuchten Veranstaltungstag.

Das gesamte Programm unter: https://dokville.de/programm-dokville2024

Early Bird-Tickets sind bis zum 27. Mai 2024 mit einem Rabatt von bis zu 25 Prozent erhältlich!

 

Quelle: DOKVILLE 2024 Branchentreff Dokumentarfilm
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